YouTube hat ein Experiment mit KI‑Remixen in Shorts gestartet, bei dem neue Videos aus bestehenden Clips generiert werden.
YouTube Shorts startet einen Test zur Videoerstellung mit künstlicher Intelligenz
Kurze vertikale Clips bleiben eines der beliebtesten Unterhaltungsformate auf verschiedenen Plattformen. Als Reaktion darauf haben die YouTube Short‑Sektionen begonnen, mit einer neuen Funktion zu experimentieren: automatisierte Generierung von Inhalten basierend auf bereits vorhandenen Dateien.
Wie läuft der Test ab
Derzeit nehmen an den Experimenten eine kleine Gruppe von Autoren teil. Sie erhalten zwei Werkzeuge:
1. Erstellen eines neuen Clips aus einem einzelnen Bild
Der Benutzer wählt einen Ausschnitt aus seinem Video, gibt eine Textanfrage ein und die KI erstellt einen neuen kurzen Clip.
2. Hinzufügen neuer Objekte zu fremdem Videoinhalt
Der Autor lädt ein fremdes Video (mit Genehmigung des Eigentümers) hoch und kann dem Bild neue Elemente nach seiner Beschreibung oder einem Vorschlag der Plattform hinzufügen.
Die Generierung erfolgt über einfache Textanfragen, die der Benutzer selbst eingibt oder die das System automatisch vorschlägt.
Wie man es benutzt
Im Interface erscheint ein neues Menü „Remix kurzer Clips“ (Shorts Remix), das nur für geeignete Videos verfügbar ist. Dort gibt es zwei Modi:
- „Objekt hinzufügen“ – ermöglicht das Einfügen neuer Objekte in den Rahmen eines achtsekündigen Abschnitts anhand einer Textanfrage.
- „Neuinterpretieren“ – der Benutzer wählt einen konkreten Ausschnitt des Originalclips aus und formuliert eine Anfrage, damit die KI neuen Videoinhalt auf dieser Basis erstellt.
Rechte der Autoren
Alle Videos, die mit diesen KI‑Werkzeugen erstellt werden, verweisen auf das Ausgangsmaterial. Die ursprünglichen Autoren können die Generierung von Remixen ihrer Clips durch KI verbieten, wenn sie die Kontrolle über ihren Inhalt behalten möchten.
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