Xiaomi plant, das Forschungs- und Entwicklungsbudget auf 29 Milliarden US-Dollar zu erhöhen und ruft Konkurrenten dazu auf, dem Beispiel zu folgen.
Xiaomi – ein neuer Akteur in der Automobilbranche
Nach weltweiten Standards gilt Xiaomi als junger Autohersteller, hat jedoch bereits die Produktion des ersten Generationen-Elektroautos SU7 abgeschlossen, das kürzlich einem Restyling unterzogen wurde. Das Management des Unternehmens erklärte, dass es für private Unternehmen in China von entscheidender Bedeutung sei, mehr Mittel in die Entwicklung neuer Technologien zu investieren, und plant, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln.
Erklärungen von Lei Jun
Diese Worte äußerte der Gründer und Geschäftsführer von Xiaomi – Lei Jun – während eines Interviews mit dem China News Service. Er betonte, dass die Hauptstärke privater Unternehmen ihre Nähe zum Markt und zu den Nutzern sei: „Wir können schnell reagieren und neue Technologien in realen Szenarien einsetzen, um skalierbare Produkte zu schaffen.“
Investitionsgeschichte
In den letzten fünf Jahren hat Xiaomi etwa 14,5 Milliarden US-Dollar für Forschung und Entwicklung ausgegeben. In dieser Phase hat das Unternehmen nicht nur Elektroautos, sondern auch eigene Halbleiterchips sowie eine Reihe technologischer Innovationen auf den Markt gebracht.
Zukünftige Pläne
- Dieses Jahr: Einen eigenen Prozessor, ein KI-Modell und ein Betriebssystem in einem Gerät zusammenführen.
- Die nächsten fünf Jahre: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis zu 29 Milliarden US-Dollar verdoppeln. Ein Teil dieser Mittel wird in die Robotikentwicklung fließen. In dem Unternehmen wird seit langem über die Schaffung eines menschenähnlichen Roboters diskutiert; ein Prototyp namens CyberOne wurde im Jahr 2022 vorgestellt.
Weitere Richtungen
- 3‑nm-Prozessor für Smartphones: erstmals im vergangenen Jahr vorgestellt.
- Stationäre Energiespeichersysteme: Xiaomi betrachtet diese als Möglichkeit, gebrauchte Batterien von Elektroautos wiederzuverwenden und die Nachfrage nach Energiequellen in Rechenzentren zu decken.
Wettbewerber
Autohersteller Li Auto und Xpeng investieren ebenfalls in die Entwicklung menschenähnlicher Roboter. Bei Xpeng ist geplant, solche Roboter bis zum Ende des laufenden Jahres in Massenproduktion zu bringen.
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