xAI sinkt in den Rankings, aber Musk kann das Startup trotzdem wieder ins Rampenlicht holen.
OpenAI glaubt, dass die Gerichtsforderungen von Elon Musk nicht primär gegen OpenAI gerichtet sind, sondern gegen sein eigenes Startup xAI, das 2023 gegründet und kürzlich zu SpaceX übernommen wurde. Experten meinen, wenn Musk genügend Motivation hat, könne er dem Projekt wieder frühere Dynamik verleihen.
Schlüsseler Ereignisse:
Mai 2024 – xAI unterzeichnete einen Vertrag mit Anthropic zur Vermietung der Rechenleistung von Colossus 1. Diese Ressourcen waren ursprünglich für interne Projekte des Unternehmens vorgesehen, was auf eine Verlangsamung der Entwicklung des Chat‑Bots Grok hindeuten könnte.
April 2024 – In einer Aussage bezeichnet Musk xAI als „die kleinste der KI-Unternehmen“.
Beliebtheitskennzahlen:
- *AppMagic* (Daten des Wall Street Journal): Die Downloads von Grok sind von über 20 Mio. im Januar auf 8,3 Mio. bis Ende April gefallen.
- *Recon Analytics*: Von 260 000 US‑Nutzern KI‑Services haben nur 0,174 % (aktuelles Quartal) ein Abonnement für Grok bezahlt – nahezu gleich wie vor einem Jahr. Das ist deutlich unter den 6 %, die an bezahlten ChatGPT‑Abonnements beteiligt sind.
- *Enterprise Technology Research*: Im März nutzen bzw. planen bereits 7 % der Unternehmensbefragten Grok (vorher 4 %). Bei Konkurrenten steigen die Zahlen schneller: Claude – von 21 % auf 48 %, Google Gemini – von 27 % auf 40 %.
Warum Grok zurückbleibt:
- Es fehlen Funktionen, die bei Geschäftskunden gefragt sind.
- OpenAI und Anthropic entwickeln aktiv KI‑Codierungs‑ und Büroautomatisierungstools, die Grok noch nicht hat.
Möglicher Weg zum Erfolg:
Viele in der Branche glauben, Musk könne die Lage ändern. Er hat xAI bereits umfassend reorganisiert; das könnte ein erster Schritt zu einem „Racheakt“ sein. Auf dem sich rasch wandelnden KI‑Markt sind Kunden nicht an eine Plattform gebunden – wenn Grok plötzlich deutliche Verbesserungen gegenüber den Wettbewerbern zeigt, könnte seine Popularität schnell steigen.
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