Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um bis zu 90 % Lithium aus gebrauchten Batterien zu gewinnen.

Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um bis zu 90 % Lithium aus gebrauchten Batterien zu gewinnen.

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Neuer Rekord eines japanischen Werks zur Batterierecycling

Die Fragen zu Abfall aus der Batterieentsorgung und dem Mangel an kritisch wichtigen Mineralien bleiben die wichtigsten Herausforderungen für die Entwicklung von Energiespeichertechnologien. Kürzlich gab es in Japan einen Durchbruch, der eine dieser Probleme lösen könnte.

Wer? – JX Metals Circular Solutions Tsuruga

In der Präfektur Fukuui in Tokio befindet sich das Stahlwerk „Tsuruga“, das sich als großer Akteur im Recycling von Akkumulatoren positioniert. Laut dem japanischen Fernsehsender NHK World hat die Anlage fast einen Rekordwert bei der Lithiumgewinnung aus gebrauchten Lithium-Ionen-Elementen erreicht.

Wer spricht? – Tadashi Nagakawa

Vizepräsident und Leiter der Abteilung JX Metals Circular Solutions Tsuruga, Tadashi Nagakawa, betonte in einem Interview mit NHK World die Bedeutung einer sicheren Akkumulatorenverwertung. „Wir hoffen, dass unsere Technologie in diesem Bereich Anwendung findet und dem gesamten Japan zugutekommt“, sagte er.

Was hat sich geändert? – Steigerung der Effizienz

Zunächst extrahierte das Werk Lithium aus Batterien auf einem Niveau von weniger als 50 %. Durch Innovationen und die Optimierung bestehender Prozesse stieg die Effizienz auf etwa 90 %. Damit befindet sich die japanische Anlage unter den führenden Standorten weltweit für die Lithiumgewinnung, was die Position des Landes in der Akkumulatorenrecyclingindustrie stärkt.

Warum ist das wichtig? – Wachstum der Nachfrage nach Batterien

Mit der Verbreitung von Elektrofahrzeugen und dem steigenden Verbrauch von Elektronik, die Lithium-Ionen-Akkus nutzen, wird die Batterieentsorgungsbranche immer bedeutender. Im Jahr 2023 wurde der Markt für die Lithiumgewinnung aus gebrauchten Batterien mit 13 Mrd. US-Dollar bewertet, und bis 2035 wird ein Wachstum auf 70 Mrd. US-Dollar prognostiziert.

Damit zeigt das japanische Werk, wie technologische Verbesserungen den ökologischen Fußabdruck von Akkus reduzieren und eine nachhaltigere Zukunft für die Energiebranche ermöglichen können.

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