WhatsApp erhielt eine Klage von Nutzern und wurde von Elon Musk und Peter Durov kritisiert wegen Verstößen gegen die Ende‑zu‑End‑Verschlüsselung.
Kollektive Klage gegen WhatsApp, Meta und Accenture
Ein Bundesgericht in Kalifornien hat entschieden, dass als Beklagte in der neuen Sammelklage WhatsApp, sein Eigentümer Meta und das Beratungsunternehmen Accenture gelten. Diese Information wurde von der Website Cybernews veröffentlicht.
Was beschuldigt wird
Die Kläger – Brian Y. Shirazi und Nida Samson – behaupten:
1. WhatsApp präsentiert sich als sichere Plattform mit Ende‑zu‑End‑Verschlüsselung, aber in Wirklichkeit fängt es private Nachrichten ab, speichert sie und liest sie ein.
2. Mitarbeiter von Meta und Subunternehmer haben breiten Zugriff auf Daten, die laut der Firma verschlüsselt sein und für Dritte unzugänglich sein sollten.
3. Die Unternehmen erlaubten Drittorganisationen, Nachrichten ohne Zustimmung ihrer Eigentümer zu lesen.
Diese Handlungen stellen laut den Klägern eine erhebliche Verletzung der Privatsphäre und der Datenschutzgesetze dar.
Reaktion der Konkurrenz
* Elon Musk veröffentlichte in X als Antwort auf die Klage: „Man kann WhatsApp nicht vertrauen“. Er hat den Messenger bereits kritisiert, weil er unsicher sei.
* Pavel Durov erklärte, dass die Verschlüsselung von WhatsApp „die größte Täuschung der Verbrauchergeschichte“ sei. Nach seiner Aussage betrügt das Unternehmen Milliarden von Nutzern, während Telegram „das nie getan hat und auch nicht tun wird“.
Antwort von WhatsApp
WhatsApp reagierte kategorisch: Die Anschuldigungen seien falsch und absurd. Das Unternehmen betonte, dass es seit über zehn Jahren das Signal-Protokoll für Ende‑zu‑End‑Verschlüsselung verwendet, sodass Nachrichten nur vom Absender und Empfänger gelesen werden können.
Damit wirft die Klage Fragen zur tatsächlichen Sicherheit von Messengern und deren Einhaltung der angekündigten Datenschutzstandards auf. Bleiben Sie dran – ein Gerichtsurteil könnte die gesamte Messaging-Branche beeinflussen.
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