Twitch hat die „Alles‑oder‑Nichts“-Politik aufgehoben und flexiblere Sanktionen eingeführt
Twitch ändert die Regeln für Strafen bei Verstößen
Die Plattform kündigte eine Überprüfung ihres Sanktionierungssystems für Verstöße gegen die Community-Regeln an. Früher schloss ein vorübergehender Block alle Twitch-Dienste vollständig aus: Der Nutzer konnte keine Streams mehr ansehen, nicht in Chats teilnehmen und keinen Zugriff auf sein Dashboard haben.
Nun werden zwei unabhängige Arten von Einschränkungen eingeführt:
| Art des Verstoßes | Was sich ändert | Was bleibt zugänglich |
|---|---|---|
| Verstöße während eines Livestreams | Der Streamer verliert das Recht, live zu gehen; der Chat auf seinem Kanal wird deaktiviert. | Er kann andere Streams ansehen, in fremden Chats schreiben und sein Dashboard nutzen. Zuschauer behalten Zugang zu bereits erstellten Clips und Aufzeichnungen. |
| Verstoß im Chat | Der Nutzer darf keine Nachrichten mehr in den Kanälen anderer Autoren schreiben. | Er kann weiterhin streamen und in seinem eigenen Chat kommunizieren. |
Wenn ein Verstoß als „hohe Schwere“ eingestuft wird, gelten beide Einschränkungen gleichzeitig. In den schwersten Fällen bleibt die dauerhafte Sperre mit vollständigem Verlust des Zugriffs auf die Plattform bestehen.
Kriterien zur Einschätzung der Schwere
Twitch bewertet die Schwere anhand potenzieller oder tatsächlicher Schäden, die Nutzern und der Plattform selbst entstehen können. Dazu gehören physische, emotionale, soziale und finanzielle Schäden.
Dauer vorübergehender Sperren
* 24 Stunden – 30 Tage (je nach Verstoß).
* Bei jedem weiteren Verstoß erhöht sich die Dauer.
* Die Anhäufung mehrerer Sperren kann zu einer dauerhaften Deaktivierung führen.
Das Unternehmen kündigte außerdem an, dass in kommenden Updates zusätzliche Arten von Unterbrechungen eingeführt werden.
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