Tim Sweeney hat sich bereit erklärt, bis zum Jahr 2032 keine Kritik an Google zu üben.

Tim Sweeney hat sich bereit erklärt, bis zum Jahr 2032 keine Kritik an Google zu üben.

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Epic Games und Google haben eine Vergleichsvereinbarung geschlossen

Der Geschäftsführer von Epic Games, Tim Sweeney, bekannt für seine Offenheit, hat den Konflikt mit Apple und Google fast bis zum US Supreme Court gebracht. Lange Zeit nannte er diese Unternehmen öffentlich „unfair“, „lügend“ und „Banditen“, während er Android als „Fälschung einer Open-Source-Plattform“ bezeichnete.

Am 3. März 2024 unterzeichnete Epic Games jedoch eine Vergleichsvereinbarung mit Google, in der Sweeney auf das Recht verzichtet, Klagen gegen Google einzureichen, sowie auf weitere öffentliche kritische Äußerungen zur App‑Store‑Politik.

> „Epic ist der Ansicht, dass die Änderungen, wie sie in dieser vorläufigen Vereinbarung festgelegt sind, die Android-Plattform den Wettbewerb fördern und ein Vorbild für App‑Stores darstellen“, heißt es im Dokument. Das bedeutet, dass Sweeney gezwungen sein könnte, diese Vereinbarung weltweit vor Gericht zu verteidigen, während Google dafür sorgt, dass seine öffentlichen Äußerungen der vereinbarten Position entsprechen.

Vor dem Abschluss der Vereinbarung gründete und finanzierte Epic die „Coalition for Fairness in Apps“, die gegen Apple und Google kämpfte. Nach dem Deal bleibt das Unternehmen Mitglied der Koalition, aber weitere Konflikte könnten nur noch mit Apple entstehen.

Die Verpflichtungen treten in Kraft, sobald Google die letzten Änderungen an den App‑Store-Gebühren vornimmt. Die Laufzeit der Vereinbarung beträgt fünf Jahre: vom Zeitpunkt der Änderungen bis zum 30. September 2027. Folglich wird Tim Sweeney im Hinblick auf Kritik an Google und seinem App‑Store bis September 2032 eingeschränkt sein.

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