TikToks und Instagrams werden sich mit ihrem „abhängigen“ Design beschäftigen.
Die EU verstärkt die Kontrolle über soziale Medien – besonderes Augenmerk auf TikTok und Instagram
Auf dem Europäischen Gipfel zu künstlicher Intelligenz und Kindern in Kopenhagen kündigte Ursula von der Leyen an, die Regulierung von Plattformen, die süchtig machen, zu verschärfen. Im Fokus stehen TikTok und Meta‑Dienste (Instagram, Facebook).
> „Wir ergreifen Maßnahmen gegen das Design von TikTok – endloses Scrollen, Autoplay und Push-Benachrichtigungen. Das Gleiche gilt für Meta: Instagram und Facebook erfüllen die Mindestaltergrenze von 13 Jahren nicht“, erklärte die Präsidentin der Europäischen Kommission.
Untersuchung schädlicher Inhalte für Kinder
Die EU führt Ermittlungen zu Plattformen durch, die Minderjährige in „Hasenjagd“-Räume gefährlicher Inhalte führen. Beispiele sind Videos mit Selbstverletzungspraxis und anderen riskanten Handlungen.
Pläne zum Verbot von sozialen Medien für Minderjährige
Laiens berichtete, dass die Kommission bereits diesen Sommer einen Plan für ein europaweites Verbot des Zugangs zu sozialen Netzwerken für Minderjährige vorlegen wird. Diese Entscheidung soll als Reaktion auf den wachsenden Druck der Mitgliedstaaten getroffen werden, die den Schutz von Kindern vor negativen Einflüssen sozialer Medien verstärken wollen.
Unterstützung strengerer Maßnahmen
Das Forum European Commission stellte fest, dass in den letzten Monaten die Unterstützung für harte Beschränkungen zugenommen hat. Besonders aktiv fordern Frankreich, Spanien, Griechenland und Dänemark eine stärkere Kontrolle über abhängige Online‑Plattformen. Laiens betonte die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung und ihre Durchdringung aller Lebensbereiche von Jugendlichen.
Expertengruppe zur Kindersicherheit
Die Kommission gründete eine unabhängige Expertengruppe zur Bewertung möglicher Schutzmaßnahmen für Kinder im Internet. Einige EU-Länder haben bereits nationale Gesetze verabschiedet: In Frankreich wird ab September ein Gesetz eingeführt, das Instagram und TikTok verpflichtet, Nutzer unter 15 Jahren zu blockieren und bestehende Konten einzustellen.
Neues Altersprüfungsinstrument
Die EU hat eine App zur Altersprüfung entwickelt, die den höchsten Datenschutzstandards entspricht. Laut Laiens werden die Staaten in Kürze dieses Produkt in ihre digitalen Geldbörsen integrieren können, um das Alter der Nutzer von Online‑Plattformen zu kontrollieren. „Keine Ausreden mehr: Die Technologie zur Altersprüfung ist verfügbar“, schloss die ECK.
Damit ist die EU bereit für eine strengere Regulierung sozialer Medien, insbesondere TikTok und Instagram, zum Schutz Minderjähriger vor schädlichen Inhalten und Sucht.
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