Thinking Machines entwickelt eine vollständig duplex KI, die gleichzeitig zuhören und sprechen kann
Thinking Machines Lab startet einen neuen Typ von KI-Modell
Ein Startup, das im vergangenen Jahr vom ehemaligen technischen Direktor von OpenAI Mira Murati gegründet wurde, kündigte seine neueste Entwicklung an – ein Interaktionssystem, das den Menschen während des Gesprächs unterbrechen kann.
Was sich geändert hat
* Traditionelle Modelle
Moderne KI‑Modelle arbeiten „halbdoppelt“: der Mensch spricht → das Modell hört zu; wenn das Modell antwortet, muss der Mensch nur noch zuhören. Das erinnert eher an einen Chat als an ein echtes Gespräch.
* Neuer Ansatz von Thinking Machines
Das Unternehmen hat ein vollduplexes System entwickelt, das gleichzeitig Eingabegestalt verarbeitet und eine Antwort generiert. Dadurch wirkt die Interaktion wie ein gewöhnlicher Telefonanruf, bei dem beide Seiten ohne Pausen sprechen können.
Technische Details
* Modell TML‑Interaction‑Small
- Reaktionszeit: 0,4 Sekunden
- Das ist fast doppelt so schnell wie vergleichbare Modelle von OpenAI und Google.
- Die Geschwindigkeit entspricht der natürlichen menschlichen Sprache.
Wie die Technologie verfügbar sein wird
* Derzeit handelt es sich um eine Forschungsversion, die nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt ist.
* In den kommenden Monaten plant das Unternehmen, eine begrenzte Forschungs‑Release-Version herauszugeben.
* Es wird erwartet, dass die breite Öffentlichkeit TML‑Interaction‑Small bis zum Jahresende nutzen kann.
Damit bietet Thinking Machines Lab ein neues Kommunikationsformat mit KI an, das dem realen Gespräch näher kommt und den Informationsaustausch deutlich beschleunigt.
Kommentare (0)
Teile deine Meinung — bitte bleib höflich und beim Thema.
Zum Kommentieren anmelden