Supermicro hat eine interne Untersuchung zu dem Fall der illegalen Weiterleitung von Nvidia-Chips nach China eingeleitet
Supermicro unter Druck der US-Behörden:
Ende März befand sich das Unternehmen Supermicro im Mittelpunkt einer Untersuchung durch die amerikanische Justiz. In dem Fall ist einer seiner Gründer – Yi‑Shyan Liaw – beschuldigt, an der Schmuggel von Nvidia-Beschleunigern beteiligt gewesen zu sein, die nach China verschickt wurden.
Gerichtliche Ereignisse:
- Letzte Woche hat Liaw seine Schuld nicht anerkannt.
- Er wurde mit einer Kaution von 5 Mrd. US-Dollar freigelassen.
Reaktion von Supermicro:
1. Unabhängiges Ermittlungsverfahren
- Der Vorstand, laut Bloomberg, hat externe Anwälte beauftragt, die Umstände der Anschuldigungen gegen zwei Mitarbeiter und einen Vertreter eines Auftragnehmers bei illegalen Lieferungen von Serverausrüstung dieser Marke nach China zu untersuchen.
- In einer offiziellen Stellungnahme des Unternehmens wurden keine Fristen für das interne Ermittlungsverfahren angegeben.
2. Status der Beteiligten
- Drei Angeklagte – Liaw, Handelsvertreter Rui‑Tsan Chang und Ting‑Wei Sun – haben ihre Schuld nicht anerkannt.
- Nur zwei sind frei: Liaw (mit Kaution) und Chang (war nicht festgehalten, da er sich außerhalb der USA befindet).
- Die Verteidigung von Sun arbeitet ebenfalls an seiner Freilassung auf Kautionsbasis.
3. Audit der internen Politik
- Das Unternehmen hat ein Audit des Compliance-Programms im Einklang mit internationalen Handelsnormen eingeleitet.
- Die Rechtsabteilung prüft dies, und die Ergebnisse werden unabhängigen Vorstandsmitgliedern vorgelegt.
Damit unternimmt Supermicro Schritte zur Klärung der Umstände und zur Stärkung seiner Compliance‑Politik als Reaktion auf Anschuldigungen im Zusammenhang mit dem Schmuggel hochmoderner Ausrüstung.
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