SpaceX beschuldigte den Start der konkurrierenden Satelliten von Amazon Leo, das Risiko von Kollisionen zu erhöhen.
SpaceX hat bei der FCC eine Beschwerde gegen die Amazon Leo-Satelliten eingereicht
Trotz der Tatsache, dass SpaceX bereits dreimal seine Raketen für den Start von Konkurrenten – den Internet‑Satelliten Amazon Leo – eingesetzt hat, beschloss das Unternehmen, sich mit einer offiziellen Beschwerde an die Regulierungsbehörde zu wenden.
Der Grund dafür
SpaceX behauptet, dass Amazon „unverantwortlich“ Satelliten in Bahnen platziert, die deutlich über die zulässigen Grenzen hinausgehen, und keine Daten zu den Merkmalen der Geräte veröffentlicht. Dies schafft das Risiko von Kollisionen mit bereits bestehenden Objekten im Weltraum.
Konkreter Vorfall
12. Februar 2026 – eine Ariane‑6 wurde in voller Leistung eingesetzt, um eine Gruppe von Amazon Leo-Satelliten zu starten.
Satelliten wurden auf Höhen zwischen 50 und 90 km über der von der FCC für diese Konstellation zulässigen Höhe (400 km) ausgerichtet.
Nach dem Start mussten die SpaceX‑Starlink‑Satelliten innerhalb weniger Stunden 30 Manöver durchführen, um eine potenzielle Kollision zu vermeiden.
Reaktion von SpaceX
Das Unternehmen erklärte, nicht an dem Start der Amazon Leo auf seinen Raketen beteiligt gewesen zu sein, hält den Betreiber jedoch sowie Amazon für verantwortlich, die Regeln verletzt zu haben.
SpaceX senkte zudem die Höhe seines Starlink-Netzwerks von 500–550 km auf 480 km, um das Kollisionsrisiko zu verringern.
Folgen
Solche Ereignisse werfen Fragen zur Einhaltung internationaler Normen für die Platzierung von Satelliten auf und könnten Gegenstand weiterer Untersuchungen durch die FCC werden. Gleichzeitig erinnern sie an die Notwendigkeit einer strengeren Kontrolle über Starts neuer Internet‑Satellitenkonstellationen, einschließlich potenziell groß angelegter Programme chinesischer Betreiber.
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