SpaceX beschuldigt Blue Origin, Störungen von TeraWave-Antennen zu verursachen, die bis zu 10 Millionen Starlink-Nutzer beeinträchtigen könnten.

SpaceX beschuldigt Blue Origin, Störungen von TeraWave-Antennen zu verursachen, die bis zu 10 Millionen Starlink-Nutzer beeinträchtigen könnten.

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SpaceX wirft der FCC das Problem „schlechter“ Antennen von Blue Origin vor

*Kurzfassung:*

- SpaceX hat die Federal Communications Commission (FCC) mit einer Beschwerde über das Satellitensteuerungskonzept des TeraWave-Projekts von Blue Origin kontaktiert.

- Das Unternehmen behauptet, dass die von Blue Origin eingesetzten nicht gerichteten Antennen Störungen in den Frequenzen verursachen würden, die von Starlink gemeinsam genutzt werden, und mehr als 10 Millionen Nutzer des Netzwerks beeinträchtigen könnten.

- SpaceX fordert nicht die Ablehnung des TeraWave-Antrags, verlangt jedoch einen Wechsel zu gerichteten E-Band-Kommunikationsleitungen mit hoher Verstärkung.

Was Blue Origin plant
ParameterDetailsSystem Terabit-Satelliteninternet (TeraWave)Anzahl Satelliten5 408ZielgruppeUnternehmens- und Regierungs­kundenSteuerungstechnologieNichtgerichtete Antennen mit niedrigem Gewinn in den Bändern 18,8–19,3 GHz, 71–76 GHz und 81–86 GHz (Ka‑ und E‑Band)
Diese gleichen Bänder nutzt Starlink für Empfang und Datenübertragung.

Warum SpaceX besorgt ist
1. Breite Abdeckung

Nichtgerichtete Antennen erzeugen „kontinentale“ Zonen statt schmaler Strahlen, was zu stärkerem Signalverlust durch die Atmosphäre führt und deutlich höhere Leistung erfordert.

2. Hohe Spektraldichte

Um den niedrigen Gewinn auszugleichen, muss Blue Origin schmalbandige Signale mit hoher Leistung einsetzen, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Störungen für auf- bzw. absteigende Starlink‑Verbindungen steigt.

3. Fehlende Koordination

SpaceX zweifelt an der Bereitschaft von Blue Origin, technische Parameter mit anderen Betreibern abzustimmen und eine gemeinsame Spektrennutzung sicherzustellen.

Aktuelle Position
- SpaceX: Fordert keine Ablehnung des Antrags, empfiehlt jedoch dringend den Wechsel zu gerichteten E‑Band-Kommunikationsleitungen.

- Blue Origin: Hat auf die Anfrage nach Kommentaren noch nicht geantwortet.

Nachdem die FCC den TeraWave-Antrag zur Prüfung angenommen hat, sind weitere Betreiber in das Verfahren eingezogen.

BetreiberAnforderungAST SpaceMobileZwingen Sie Blue Origin, technische Tests durchzuführen und eine Koordination einzurichten, um gegenseitige Störungen zu verhindern.ViasatReichen Sie einen Antrag auf Ablehnung des Vorschlags ein und argumentieren, dass er die effektive Nutzung des Spektrums einschränken und unakzeptable Risiken für andere Betreiber schaffen würde.

Was als Nächstes passiert
Die FCC prüft den TeraWave-Antrag und entscheidet über zusätzliche technische Anforderungen oder Anpassungen im Satellitensteuerungskonzept von Blue Origin. Die Frage bleibt offen, bis die FCC eine endgültige Entscheidung trifft.

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