SK Hynix erwägt die Möglichkeit, Intel statt TSMC für die Produktion von HBM4-Speicher zu nutzen
SK Hynix betrachtet Intel als Partner für die HBM‑4-Verpackung
Samsung Electronics besitzt eine vollständig vertikal integrierte Chipfertigung und kann eigenständig Auftragsfertigungen durchführen, während SK Hynix gezwungen ist, auf externe Lieferanten zurückzugreifen, um fortschrittlichen High Bandwidth Memory (HBM)-Speicher zu entwickeln. Einer der potenziellen Partner für solch eine Verpackung ist Intel mit seiner EMIB-Technologie.
ZDNet berichtet, dass SK Hynix bereits die Möglichkeiten der EMIB-Technologie von Intel im Kontext der HBM‑4-Produktion untersucht. Das Unternehmen kann jedoch nicht einfach auf diese Technologie umsteigen: auch seine Kunden müssen zustimmen, dass ihr Speicher in Intels Anlagen verpackt wird.
Früher setzte SK Hynix auf TSMC und dessen CoWoS-Methode (chip‑on‑wafer‑on‑substrate). Die Grenzen von TSMCs Möglichkeiten werden allmählich erschöpft: die maximale Größe eines monolithischen Chips, den das Unternehmen herstellen kann, beträgt etwa 830 mm². Die 2.5D-Verpackungstechnologie wie EMIB ermöglicht es, diese Beschränkungen zu umgehen und die Integrationsfläche zu erweitern.
Da zukünftige HBM-Generationen immer stärker an die Anforderungen spezifischer KI-Beschleuniger angepasst werden (z. B. an ihre Speicherarchitektur), muss SK Hynix seine Verpackungspartner diversifizieren. Forschungsarbeiten zur Anwendung von EMIB laufen bereits im Unternehmen, wie interne Quellen bestätigen.
Kommentare (0)
Teile deine Meinung — bitte bleib höflich und beim Thema.
Zum Kommentieren anmelden