SEC und Elon Musk streben eine außergerichtliche Abwicklung des Deals mit Twitter an
Kurz zum Fall SEC gegen Elon Musk
Im vergangenen Jahr reichte die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) Klage gegen den Milliardär Elon Musk ein. In der Klage wird ihm vorgeworfen, beim Kauf von Twitter im Jahr 2022 Informationspflichten verletzt zu haben und die daraus resultierende Privilegien für eigene Vorteile genutzt zu haben. Der Regulierer sucht nun nach Wegen, den Streit beizulegen, bevor es zum Gerichtsverfahren kommt.
Wie öffentlich wurde
Die SEC übermittelte dem Gericht ein Dokument, in dem die Klage gegen Musk beschrieben wird. CNBC berichtete, dass der Regulierer das Gericht darüber informiert hat, dass Verhandlungen mit der Gegenpartei laufen. Wenn die Parteien eine Einigung erzielen, könnten weitere gerichtliche Schritte aufgehoben werden.
Aktueller Stand
SituationDetailsKlage gegen Musk Eingereicht im Januar 2025; wird vor dem Hauptstadtgericht Washington verhandelt. Sammelklage von Twitter-Investoren Wird von einer Gruppe von Aktionären eingereicht; wird vor einem Bundesgericht in San Francisco mit Jury verhandelt.
Was genau beschuldigt
1. Kauf von Aktien ohne Offenlegung
- Im Frühjahr 2022 hatte Musk mehr als 5 % der Twitter-Aktien erworben, aber die gesetzlich vorgeschriebene zehn‑Tage-Frist zur Bekanntgabe nicht eingehalten.
- Die SEC behauptet, dass ihm dadurch ermöglicht wurde, weitere Käufe zu unter Marktpreis abzuschließen und damit Geld zu sparen.
2. Probleme für andere Investoren
- Musk hat den übrigen Aktionären die Möglichkeit genommen, von einem höheren Verkaufspreis ihrer Wertpapiere zu profitieren.
3. Spiel mit den Regulierern
- Bis zum Herbst 2022 versuchte er darzustellen, dass er das 44‑Milliarden-Dollar-Deal aufgeben wolle, aber gerichtlicher Druck zwang ihn schließlich dazu, die ursprünglichen Bedingungen einzuhalten.
Was als Nächstes kommt
Die SEC strebt derzeit eine außergerichtliche Beilegung an. Wenn die Parteien sich über Entschädigungen oder andere vereinbarte Lösungen einigen, könnten weitere prozessuale Schritte aufgehoben werden. Andernfalls wird der Fall in den genannten Gerichten auf dem üblichen gerichtlichen Weg weitergehen.
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