Samsung und SK Hynix werden die Preise für Flash-Speicher im zweiten Quartal erneut erhöhen, da die Nachfrage stabil bleibt
Problem des Preisanstiegs bei DRAM: von Samsung und SK Hynix bis zu globalen Kunden
Zu Beginn des zweiten Quartals 2026 haben die beiden weltweit größten Hersteller dynamischer Speicher, Samsung Electronics und SK Hynix, offiziell die Erhöhung der DRAM-Preise angekündigt. Laut Informationen aus dem *Seoul Economic Daily* führen sie bereits Verhandlungen mit den Kunden dazu.
Wie sich die Preisstrategie verändert
* Der Umfang der Erhöhung hängt vom jeweiligen Käufer ab.
- Kleine Unternehmen sind gezwungen, erhebliche Preiserhöhungen zu akzeptieren, um Lieferungen sicherzustellen.
- Nach Aussage eines Branchenexperten kann Samsung nur etwa 60 % der steigenden Nachfrage decken; selbst bei Preisen, die manchmal doppelt so hoch wie zuvor geschlossene Verträge sind, werden Kunden nicht abweisen.
* Vertragsarten:
- Große Akteure (Nvidia, Apple) schließen üblicherweise Quartals- oder Halbjahresverträge.
- Kleine Firmen arbeiteten traditionell zu monatlichen Marktpreisen, aber seit dem IV. Quartal 2025 haben sie auf Quartalsabkommen umgestellt, die für Hersteller vorteilhafter sind.
Prognosen und tatsächliche Dynamik
* Es wird ein Verdoppeln der Preise in diesem Jahr erwartet.
- Gartner prognostiziert einen Anstieg der DRAM- und SSD-Kosten bis zum Jahresende um 130 %.
* Historische Daten:
- Im März 2025 lag der Preis pro DDR4‑8 Gb-Chip bei ca. $1,30.
- Bis Ende desselben Jahres stieg er auf $9,30 (mehr als siebenfacher Anstieg).
- Im Februar 2026 stiegen die Preise um weitere 40 % auf etwa $13.
Warum der Anstieg nicht verschwindet
Experten meinen, dass die starke Preiserhöhung einen strukturellen Mangel widerspiegelt: das DRAM-Angebot kann die langfristige Nachfrage nicht mehr decken. Dies ist mit dem Übergang der KI-Industrie zu „agentenbasiertem“ künstlichem Intelligenz verbunden, bei dem große Speichervolumina für Inferenz und Berechnungen erforderlich sind.
* Die Produktionskapazitäten der Hauptakteure bleiben in diesem Jahr nahezu unverändert:
- SK Hynix plant nur ein geringes Wachstum (≈ 7 % YoY).
* Die Nachfrage wächst weiter, da Unternehmen mehrere KI-Lösungen für unterschiedliche Aufgaben einsetzen. Da die Liefermengen für das nächste Jahr bereits „ausverkauft“ sind, bleibt der Preisanstiegstrend bestehen.
Fazit:
Die Preissteigerung bei DRAM von Samsung und SK Hynix ist eine Reaktion auf begrenzte Produktionskapazitäten und steigende Nachfrage, insbesondere im KI-Bereich. Kleine Unternehmen müssen höhere Preise akzeptieren, große Akteure schließen langfristige Verträge ab. Es wird erwartet, dass die Situation in den kommenden Jahren angespannt bleibt.
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