Samsung plant, seine Position im Bereich KI-Speicher zurückzugewinnen, indem es HBM4 zu einem Preis anbietet, der um 20–30 % höher ist als bei HBM3E.

Samsung plant, seine Position im Bereich KI-Speicher zurückzugewinnen, indem es HBM4 zu einem Preis anbietet, der um 20–30 % höher ist als bei HBM3E.

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Neuer HBM‑Speicher-Round: Samsung versucht, SK hynix einzuholen

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Speicher für KI-Anwendungen hat SK hynix einen „Goldschatz“ mit der Einführung von HBM3E-Modulen eröffnet. Für den größten Speicherhersteller, Samsung Electronics, wurde dies zum Anlass, schnell zu reagieren und seine führende Position im HBM4-Segment zurückzugewinnen.

Wie Samsung plant vorzugehen

Kürzlich kündigte das Unternehmen an, die Lieferungen von HBM‑Modulen der 4. Generation ersten Kunden zu beginnen. Laut Business Korea (zitiert Branchenquellen) beabsichtigt Samsung, HBM4 zu einem Preis zu verkaufen, der HBM3E um etwa 20–30 % übersteigt. Dies soll den Umsatz aus diesem Segment im laufenden Jahr im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifachen.

Auswirkungen der Preisentwicklung

Wenn man die Prognosen für steigende DRAM‑Preise berücksichtigt (in diesem Quartal könnten sie noch um 80–90 % gegenüber dem vorherigen steigen), wird Samsungs Produktionsvolumen nicht nur den Umsatz erhöhen, sondern auch die Rentabilität erheblich verbessern. Der Anstieg der Speicherpreise wird jedoch eigene Korrelationen mit sich bringen: Die Smartphones des Unternehmens werden teurer.

Forcast für Galaxy

Nach Erwartungen könnte der Preis der Flagship-Geräte der Galaxy 26-Serie, die nächste Woche vorgestellt werden, allein aufgrund des teureren Speichers um 68 bis 137 Dollar steigen. Das Modell Galaxy S26 Ultra mit 512 GB internem Speicher könnte potenziell etwa 1 380 Dollar kosten.

Probleme für das Smartphone-Geschäft

Analysten von KB Securities prognostizieren, dass wenn die DS‑Einheit (Halbleiterproduktion) von Samsung Electronics in diesem Jahr den operativen Gewinn fast sechsmal im Vergleich zu den erwarteten 17,2 Milliarden US-Dollar steigern kann, das Smartphone-Business einen Teil des Gewinns verlieren könnte: zwischen 8,9 und 5,1 Billionen Dollar. Dies liegt daran, dass die Preiserhöhung von Speicher direkt die Herstellungskosten der Geräte und deren Endpreis für den Verbraucher beeinflusst.

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