Samsung garantiert nicht die Herstellung von Hochqualitäts‑2‑nm-Chips, was Qualcomm beunruhigt.
Kurz zur Situation
Qualcomm beschränkt sich traditionell nicht auf einen einzigen Zulieferer bei der Herstellung eigener Chips. Zu unterschiedlichen Zeiten gehörten zu den Partnern TSMC, Samsung und sogar SMIC. Im Jahr 2024 war die Frage einer Zusammenarbeit mit Samsung zur Produktion von 2‑nm-Prozessoren jedoch aufgrund Qualitätsprobleme in Zweifel gezogen worden.
Warum Samsung nicht den Anforderungen entspricht
Laut Business Korea kann Samsung Electronics derzeit noch kein erforderliches Qualitätsniveau bei der Arbeit im 2‑nm-Technoprozess garantieren. Gerüchten zufolge waren nur etwa 20 % der von Samsung in diesem Bereich hergestellten Chips für die weitere Nutzung geeignet. Für eine Massenproduktion erwartet Qualcomm einen Ausschusswert von mindestens 70 %; unterhalb dieses Schwellenwerts sinkt die Rentabilität. Während TSMC bereits stabil 60–70 % erreicht, zieht dies nicht nur Qualcomm an, sondern auch AMD, Apple und Nvidia.
Perspektiven für Samsung
Experten gehen davon aus, dass Samsung seine Ausschussrate auf ein von Qualcomm akzeptables Niveau heben muss, damit eine Zusammenarbeit wieder aufgenommen werden kann. In der Zwischenzeit sucht Qualcomm weiterhin nach möglichst vielen Zulieferern, um das Risiko von Lieferunterbrechungen zu minimieren.
Ergebnis
In absehbarer Zeit wird die Mehrheit der neuen Qualcomm-Prozessoren von TSMC produziert, während Samsung am Rand bleibt: solange es die Qualität von 2‑nm-Chips nicht verbessert, wird es kein Hauptpartner sein. Das Unternehmen hat jedoch noch die Chance, das Vertrauen von Qualcomm zurückzugewinnen, wenn es technologische Leistungsfähigkeit im Rahmen der Erschließung von 1‑nm-Technologien demonstriert.
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