Sam Altman versprach, den „schleifenhaften“ Vertrag mit dem Verteidigungsministerium zu korrigieren, um die Bürger vor Überwachung zu schützen.

Sam Altman versprach, den „schleifenhaften“ Vertrag mit dem Verteidigungsministerium zu korrigieren, um die Bürger vor Überwachung zu schützen.

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Pennsylvanisches Pentagon verzichtet auf Anthropic KI und wechselt zu OpenAI

Nachdem das US-Verteidigungsministerium (DoD) die Nutzung von KI-Modellen des Unternehmens Anthropic aufgegeben hatte, schloss es schnell einen Vertrag mit dem Konkurrenten – OpenAI. Als Reaktion darauf erklärte der Leiter von OpenAI, Sam Altman, dass der Deal in einer angespannten politischen Situation „nicht sehr schön“ wirkte.

Kurze Chronologie
DatumWas bei dem Deal passiert istAltman unterstützte offen die Position seines ehemaligen Kollegen Dario Amodei, des Anthropic-Leaders. Nach dem Verzicht auf Anthropic begann das Pentagon nach einer Alternative zu suchen und unterschrieb in Eile einen Vertrag mit OpenAI. Kürzlich (Freitag) erklärte Altman die Notwendigkeit, die Vertragsbedingungen zu überarbeiten, indem er Punkte hinzufügte, die die Nutzung von KI zur Überwachung amerikanischer Bürger verbieten. Montag wurde eine neue Version des Vertrags veröffentlicht, die Beschränkungen für den Einsatz von KI in militärischer Technik sowie Garantien gegen die Verwendung der Tools durch Aufklärungsbehörden (z. B. NSA) enthält.

Was sich im Vertrag geändert hat
1. Klare Einschränkungen

- Der gezielte Einsatz von KI zur Überwachung amerikanischer Bürger ist ausgeschlossen.

- Es wurde klargestellt, dass Daten über Bürger nicht ohne Zustimmung von Dritten stammen dürfen.

2. Technische Barrieren

- Modelle können nur in der Cloud-Infrastruktur verwendet werden; sie sind auf dem Endgerät militärischer Technik (nicht für die automatische Zielauswahl und Vernichtung) nicht verfügbar.

3. Sicherheitsgarantien

- Das Pentagon erhielt Bestätigung, dass OpenAI‑KI-Tools von Aufklärungsagenturen nicht eingesetzt werden.

Reaktion der Öffentlichkeit und Mitarbeiter
- An den Wochenenden vor dem Hauptquartier in San Francisco erschien die Beschriftung „Kein Massenüberwachung!“.

- Einige Mitarbeitende des Unternehmens äußerten bereits Unzufriedenheit mit der ursprünglichen Formulierung des Vertrags.

- Die öffentliche Unzufriedenheit führte dazu, dass ein Teil der ChatGPT‑Nutzer zu Anthropic wechselte, das seit 2021 den Fokus auf sichere KI-Anwendungen legt.

Ergebnis
Derzeit bestätigt OpenAI die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Pentagon und führt technische sowie rechtliche Beschränkungen ein, die eine sichere Nutzung von künstlicher Intelligenz im militärischen Bereich gewährleisten. Obwohl der Deal hastig unterzeichnet wurde, zeigen nachfolgende Änderungen das Bestreben des Unternehmens nach Transparenz und Erfüllung öffentlicher Erwartungen.

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