Perplexity hat erstmals Werbung in ihr KI-System integriert, aber jetzt darauf verzichtet, aus Angst vor dem Verlust des Vertrauens der Nutzer.

Perplexity hat erstmals Werbung in ihr KI-System integriert, aber jetzt darauf verzichtet, aus Angst vor dem Verlust des Vertrauens der Nutzer.

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Perplexity beendet die Nutzung von Werbung in seinen KI-Diensten

Der San‑Francisco‑Startup Perplexity, einer der ersten Akteure auf dem Markt für generative künstliche Intelligenz, der im Jahr 2024 eine Werbekampagne innerhalb seines Produkts gestartet hat, kündigte an, sich vollständig von Werbung als Einnahmequelle zu verabschieden. Die Information kam über den *Financial Times*.

Was passiert ist
- Schrittweise Abschaffung der Werbung

Ende des vergangenen Jahres begann Perplexity damit, die Anzahl der Anzeigen schrittweise zu reduzieren. Bereits am Dienstag bestätigte das Management, dass eine weitere Nutzung von Werbung nicht geplant sei.

- Umstellung auf kostenpflichtige Abonnements

Das Unternehmen bietet weiterhin Premium‑Konten an, die Zugang zu erweiterten Funktionen des KI-Dienstes gewähren.

Warum das wichtig ist
> „Der Nutzer muss darauf vertrauen können, dass die Antwort wirklich besser ist. Nur dann wird er bereit sein, für das Produkt zu bezahlen“, sagte einer der Führungskräfte von Perplexity.

- Transparenz

Werbeblöcke waren immer als „Werbung“ gekennzeichnet und das Unternehmen betonte, dass sie die Antworten des Chatbots nicht beeinflussen.

- Potenzielles Vertrauensrisiko

Dennoch hob ein Top‑Manager hervor: „Das Problem mit Werbung ist, dass der Nutzer an allem zweifelt. Deshalb halten wir sie derzeit für ungeeignet für weitere Entwicklungen“.

Branchenkontext
- Werbung als neues Monetarisierungsmodell

Viele große KI-Plattformen versuchen, von kostenlosen Nutzern zu profitieren, indem sie Werbung einführen, getrieben von Investoren, die das Training und die Wartung großer Sprachmodelle finanzieren.

- Konkurrenzbeispiele

- *OpenAI* hat das Testen von Werbung in ChatGPT für kostenlose Nutzer in den USA gestartet und erklärt, dass sie die Antworten nicht beeinflusst.
- *Google* nutzt Werbung im KI-Modus und bei traditioneller Suche, führt sie aber noch nicht im Chatbot Gemini ein.
- *Anthropic* kündigte an, dass sein Bot Claude werbefrei bleibt.

Damit setzt Perplexity auf das Vertrauen der Nutzer und das Premium‑Modell und verzichtet auf den Werbean Ansatz, der bei Konkurrenten immer beliebter wird.

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