Oracle wird zusätzliche Tausende Mitarbeiter entlassen, um Datenzentren für künstliche Intelligenz zu finanzieren
Was passiert bei Oracle
Im vergangenen Jahr führte die Beteiligung von Oracle an der Schaffung einer KI-Infrastruktur für die USA dazu, dass ihr Gründer Larry Ellison vorübergehend zum reichsten Menschen der Welt wurde. Doch die steigenden Kosten für die Erweiterung des KI‑Clouds belasten nun auch die regulären Mitarbeiter: Das Unternehmen plant Personalabbau.
Geplante Kürzungen
* Neue Entlassungsrunde – Bloomberg berichtet, dass Oracle bereits in diesem Monat einen drastischen Personaleinbruch ankündigen wird.
* Wer betroffen ist? Positionen, die im KI‑Zeitalter am wenigsten gefragt sein werden, stehen an erster Stelle.
* Umfang der Verluste – mögliche Kürzungen von einigen Tausend bis 20–30 Tausend Mitarbeitern.
Warum das geschieht
1. Finanzdefizit
* Oracle erwartet bis 2030 einen negativen Cash‑Flow aufgrund großer Investitionen im KI-Bereich.
2. Kapitalinvestitionen – Das Unternehmen plant, in diesem Jahr bis zu 50 Millionen USD sowohl durch den Verkauf von Vermögenswerten als auch über Kredite aufzubringen.
3. Kosteneinsparungen – Kürzungen helfen, mittelfristig Geld zu sparen.
Aktuelle Daten
KennzahlWertMitarbeiterzahl (Ende Mai 2025)162 000Kosten für Restrukturierung bis 1,6 Millionen USD im laufenden Jahr (im Vorjahr 610 Millionen USD)Aktienkurs (seit September letzten Jahres)Rückgang um 54 %
Finanzieller Kontext
* Der Vertrag mit OpenAI kostet bis zu 300 Millionen USD und erzeugt eine enorme Belastung.
* Personalabbau könnte Oracle jährlich bis zu 10 Millionen USD freisetzen.
Weitere Details zum Quartalsergebnis werden nächste Woche veröffentlicht, und der Finanzbericht wird Ende Mai dieses Jahres abgeschlossen.
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