OpenAI wird den ersten KI-Chip mit HBM4-Speicher von Samsung einführen, und TSMC plant die Produktionsstart im dritten Quartal.

OpenAI wird den ersten KI-Chip mit HBM4-Speicher von Samsung einführen, und TSMC plant die Produktionsstart im dritten Quartal.

8 hardware

OpenAI geht über „Ring“-Transaktionen hinaus und investiert in reale Projekte

Ein KI-Startup beschränkt sich nicht nur auf „Ring“-Abkommen, bei denen es lediglich als Vermittler fungiert. Das Unternehmen beteiligt sich nun aktiv an der Herstellung materieller Produkte.

1. Produktion des OpenAI-Chips bei TSMC – ab dem dritten Quartal dieses Jahres.
- Was – ein Chip zur Beschleunigung von KI, entwickelt in Zusammenarbeit mit Broadcom.
- TSMC bereitet die Produktionsstart vor und plant die Lieferung bereits Ende 2024.

2. Lieferung von HBM4-Speicher durch Samsung Electronics – das Abkommen ist laut Korean Economic Daily bereits unterzeichnet.
- Bedingungen – Lieferung von High Bandwidth Memory (HBM)-Chips in einer 12‑Schicht-Konfiguration ab dem zweiten Halbjahr.
- Volumen der ersten Charge – etwa 800 Million Gigabit (eine ungewöhnliche, aber genaue Messung).
- Samsung wird die Speicherbeschleuniger liefern, die für den Betrieb des neuen Chips erforderlich sind.

3. Zusammenarbeit mit Broadcom – OpenAI hat im vergangenen Jahr ein Partnerschafts­abkommen mit Broadcom geschlossen, um gemeinsam einen spezialisierten KI‑Chip zu entwickeln. Diese Kooperation liefert die technische Basis und die technologischen Lösungen, die für die Produktion nötig sind.

4. Langfristige Verträge von Samsung mit großen Kunden – TrendForce berichtet über neue Vereinbarungen zwischen Samsung und AMD, Google sowie Microsoft.
- Laufzeit – 3 bis 5 Jahre.
- Bedingungen – feste Grundpreis, aber bei Überschreitung der Markt‑Spot‑Preise kann eine Zusatzzahlung vom Auftraggeber erfolgen.
- Vorauszahlungen – große Anzahlung mit Teilrückerstattung im Falle einer Stornierung des geplanten Speicherkaufs.
- Microsoft hat beispielsweise bereits eine Anzahlung von über 10 Mio. USD geleistet.

5. Warum solche Verträge zur Norm werden – Experten betonen, dass langfristige Vereinbarungen nicht nur wegen der Knappheit von HBM4 auf dem Markt nötig sind, sondern auch weil jeder Speicher an die spezifischen Anforderungen des Kunden angepasst werden muss. Vorauszahlungen ermöglichen es Samsung, die Produktion flexibler zu skalieren und garantieren, dass hergestellter Speicher verkauft wird.

Zusammenfassung:

OpenAI beteiligt sich aktiv an der Entwicklung eigener KI-Chips, TSMC bereitet deren Fertigung vor, und Samsung liefert die benötigten Hochgeschwindigkeitsspeichermodule. Gleichzeitig schließt das Unternehmen langfristige Geschäfte mit Schlüsseltechnologie‑Giganten ab und stärkt seine Position auf dem Markt für spezialisierte Speicher.

Kommentare (0)

Teile deine Meinung — bitte bleib höflich und beim Thema.

Noch keine Kommentare. Hinterlasse einen Kommentar und teile deine Meinung!

Um einen Kommentar zu hinterlassen, melde dich bitte an.

Zum Kommentieren anmelden