OpenAI verschiebt die Einführung des „Erwachsenenmodus“ in ChatGPT, bis es eine Lösung für die Altersbestimmung gefunden hat
OpenAI verschiebt den Start des „Erwachsenenmodus“ in ChatGPT
Ende 2025 kündigte das Unternehmen an, dass es plant, im ersten Quartal 2026 eine Funktion in ChatGPT einzuführen, die es ermöglicht, Inhalte für ein erwachsenes Publikum zu generieren. Nach den neuesten Berichten aus dem Netz ist der Start jedoch verschoben: Nutzer können ihn erst später erwarten.
Warum Verzögerung?
OpenAI möchte die Algorithmen zur Altersbestimmung von Nutzern weiterentwickeln. Ziel ist es, das Risiko auszuschließen, dass der „Erwachsenenmodus“ Minderjährigen zugänglich wird. Anfang 2026 hat das Unternehmen bereits mit Vorhersagewerkzeugen gearbeitet, die Parameter wie das Erstellungsdatum des Kontos und dessen Verhalten im Service analysieren.
Ein Vertreter von OpenAI bemerkte:
> „Wir halten weiterhin den Grundsatz bei, Erwachsene als Erwachsene zu behandeln. Um wirklich ein qualitativ hochwertiges Nutzererlebnis sicherzustellen, brauchen wir mehr Zeit.“
Er betonte außerdem, dass die Priorität derzeit darin besteht, an der Verbesserung der eigentlichen neuronalen Netze zu arbeiten und nicht an der Einführung einer neuen Funktion.
Geschichte der Ankündigungen
Sam Altman, CEO von OpenAI, erwähnte den „Erwachsenenmodus“ erstmals im Oktober 2025. Gleichzeitig sprach er über Pläne, ChatGPT menschlicher zu gestalten. Die Erwartung eines neuen Modus erscheint gerechtfertigt: Das Unternehmen hatte bereits Klagen wegen mehrerer Fälle von Suizid und Selbstverletzung von Nutzern nach langen Gesprächen mit einem KI‑Bot erlebt.
Fazit
OpenAI verschiebt den Start des „Erwachsenenmodus“ in ChatGPT, um den Schutz Minderjähriger zu verbessern und die Altersbestimmungsalgorithmen zu optimieren. Nutzer können einen Release erst später im Jahr 2026 erwarten, während das Unternehmen sich auf wichtigere Aufgaben zur Weiterentwicklung seiner neuronalen Netze konzentriert.
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