OpenAI hat in der Nutzung von künstlicher Intelligenz für Überwachung und militärische Aktivitäten tatsächlich hinter dem Pentagon zurückgeblieben.
OpenAI und das Pentagon: Wie hat sich die AI-Vereinbarung geändert?
*OpenAI hat eine neue Vereinbarung mit dem US-Verteidigungsministerium (Pentagon) abgeschlossen, wobei Anthropic ersetzt wurde, aber als Reaktion auf öffentliche Bedenken erklärte der Unternehmensleiter Sam Altman, dass die Bedingungen „festgelegt“ wurden, um Sicherheitsprinzipien zu erfüllen. In Wirklichkeit sieht die Situation jedoch anders aus, berichtet The Verge.*
1. Was Altman versprochen hat
- Zwei zentrale Anforderungen:
1) Verbot von großflächiger interner Überwachung;
2) menschliche Verantwortung für den Einsatz von Gewalt, einschließlich autonomer bewaffneter Systeme.
- Das Pentagon stimmte zu, diese Punkte in Gesetze und Richtlinien aufzunehmen, und OpenAI – im Vertrag.
2. Warum Zweifel bestehen
- In sozialen Medien tauchten Fragen auf: Ob tatsächlich Vereinbarungen zur Einhaltung der Beschränkungen getroffen wurden?
- Experten sind der Ansicht, dass das Pentagon keine vollständige Ablehnung gegeben hat. Der Vertrag enthält die Formulierung „jede legale Anwendung“, die Raum für ein breites Spektrum von Handlungen lässt.
3. Was genau diskutiert wurde
SeiteAktionSchlüsselpunktPentagon Datensammlung und Analyse großer Mengen US-Bürgerdaten blieb nicht zurück, Daten in großem Umfang zu nutzenOpenAI Beschränkungen der Systemnutzung für massenhaftes Überwachen erklärte: „Es darf keine großen, unbegrenzten Mengen an Daten über Amerikaner gesammelt oder analysiert werden.“
- Die Parteien stimmten sich darin uneinig, wie der Begriff *technisch legal* zu interpretieren ist.
- In den USA erweitert sich dieses Konzept allmählich und umfasst nun Programme für großflächige Überwachung.
- OpenAI lehnte diese Interpretation ab.
4. Rechtliche Rahmenbedingungen
- Hauptvorschriften:
- Die vierte Verfassungsänderung;
- National Security Act (1947);
- Foreign Intelligence Surveillance Act (1978);
- Executive Order No. 12333;
- Interne Pentagon-Direktiven zur ausländischen Aufklärung.
- Nach dem 11. September intensivierten die US-Geheimdienste die Überwachung und behaupteten, alles sei im Rahmen des Gesetzes.
- Snowden (2013) deckte umfangreiche Telefonaufzeichnungen und Daten von Verizon, Microsoft, Google, Apple auf. Der Order 12333 erlaubt die Abfangung von Daten außerhalb der USA, auch über Bürger.
5. Berichtswesen
UnternehmenPositionAnthropic (Dario Amodei) Gesetz deckt noch nicht alle KI-Möglichkeiten für großflächige Überwachung ab.OpenAI (Sam Altman) Vertrag ist durch bestehendes Recht begrenzt; bei neuen Normen bleiben die Formulierungen gleich.
- Experten betonen, dass verwendete Wörter („unbegrenzt“, „allgemein“, „offen“) keinen klaren Verbot darstellen und eine breite Anwendung von KI in der Aufklärung ermöglichen können.
6. Fazit
- Parteien: OpenAI behauptet die Einhaltung von Sicherheitsprinzipien, aber das Pentagon behält sich weitreichende Überwachungsfähigkeiten vor.
- Recht: Die Vereinbarung stützt sich auf bestehendes Recht, dessen Interpretation jedoch die Realität der KI-Anwendung in der Verteidigung verändern kann.
- Öffentlicher Diskurs: Fragen zu Transparenz und Verantwortung bleiben offen.
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