OpenAI hat den KI-Agenten Codex Security eingeführt, der in der Lage ist, Schwachstellen in Software selbstständig zu erkennen und zu beheben
OpenAI startet einen neuen KI-Agenten für Cybersicherheit
OpenAI hat Codex Security vorgestellt – einen spezialisierten Agenten, der sich auf die Erkennung und Behebung von Bedrohungen im Bereich Informationssicherheit konzentriert. Laut dem Unternehmen kann das Tool große Datenmengen verarbeiten und automatisch korrekte Patches generieren, wodurch Entwickler von Routineaufgaben entlastet werden.
Technische Basis
Wie Bloomberg berichtet, basiert Codex Security auf dem Projekt Aardvark, das im vergangenen Jahr GPT‑5 in einer geschlossenen Testphase von OpenAI verwendet hat. Diese Technologie ist nun zu einem kommerziellen Produkt geworden, das Code-Repositories scannen und seine Algorithmen anhand von Nutzerfeedback verbessern kann.
Markteinfluss
Die Ankündigung verstärkt den Druck auf traditionelle Anbieter von Informationssicherheitslösungen und bestätigt die Tendenz zur Automatisierung des Schutzes, die von Anthropic eingeleitet wurde. Bereits im vergangenen Monat führte das Tool Claude Code Security von Anthropic zu einem Rückgang der Aktien von Crowdstrike und Cloudflare um etwa 8 %, was die Sensibilität des Marktes für solche Innovationen zeigt.
Verfügbarkeit
Codex Security wird in den kommenden Tagen als Forschungs-Preview für Unternehmenskunden, die ChatGPT Enterprise und Business nutzen, sowie für Bildungseinrichtungen verfügbar sein. OpenAI bietet einen kostenlosen einmonatigen Testzeitraum an, damit Organisationen die Effektivität des Systems ohne anfängliche Investitionen bewerten können.
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