Nvidia verzichtet auf die Geschwindigkeit von HBM4 zugunsten einer ausreichenden Speichergröße für Vera Rubin
Neue Daten von ZDNet aus Südkorea zeigen, wie Nvidia seine Anforderungen an die HBM4‑Speicher für den Beschleuniger Vera Rubin ändert.
Was war ursprünglich?
Das Unternehmen plante, die Beschleuniger mit HBM4-Speicher bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 11,7 Gb/s zu versorgen. Zu den Lieferanten wurden SK Hynix, Samsung Electronics und Micron Technology kontaktiert – alle sind in der Lage, solche Chips herzustellen.
Problem mit den Volumina
Keiner der drei Hersteller kann jedoch noch die benötigten Mengen an Speicher bei der geforderten Geschwindigkeit liefern. Deshalb will Nvidia seine Anforderungen lockern.
Neue Bedingungen
Jetzt ist das Unternehmen bereit, HBM4 zu akzeptieren, die nur mit 10,6 Gb/s arbeiten, bleibt aber offen für schnellere Chips (11,7 Gb/s). Dies geschieht als Reaktion auf den zunehmenden Speicherknappheitsdruck im laufenden Jahr: Nvidia möchte die Lieferungen für sich selbst, seine Partner und Kunden nicht durch übermäßig strenge Spezifikationen erschweren.
Möglichkeiten der Lieferanten
- SK Hynix kann bis zu 60 % der benötigten HBM4‑Volumina bereitstellen, jedoch nicht in voller Geschwindigkeit.
- Samsung hat die Serienproduktion angekündigt, aber es ist schwierig, die Kapazität kurzfristig deutlich zu erhöhen.
- Micron bleibt bei solch hohen Anforderungen ein weniger zuverlässiger Lieferant.
Damit muss Nvidia sich an die realen Möglichkeiten der HBM4‑Hersteller anpassen, was die Leistungsfähigkeit einiger Vera Rubin‑Beschleuniger beeinflussen könnte.
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