Nvidia hat DLSS 5 vorgestellt, das neuronales Rendering nutzt und verspricht, bis Herbst Fotorealismus in Spiele zu bringen.
Neue Version von DL SS 5 von Nvidia: Was hat sich geändert und wie funktioniert es
Veröffentlichung
Bei der GTC 2026 stellte der Unternehmensleiter Jensen Huang DLSS 5 vor. Der Schwerpunkt liegt auf dem Übergang von „Leistungsoptimierung“ zur Bildgenerierung, die die visuelle Qualität steigert. Das Release ist für den Herbst 2026 geplant.
Technologischer Ansatz
- Echtzeit-Neuronales Rendering
DLSS 5 verwendet ein KI-Modell, das fotorealistisches Licht und detaillierte Materialien zu Spielbildern hinzufügt.
- Verarbeitung von Daten jedes Frames
Die Technologie nimmt Farbwerte und Bewegungsvektoren (motion‑vectors) aus jeder Szene. Anschließend verbessert die KI Beleuchtung und Materialreaktion, bleibt dabei jedoch „an“ dem ursprünglichen 3D-Szenario gebunden.
- Arbeitsparameter
• Verarbeitet Bilder bis zu 4K in Echtzeit.
• Liefert deterministische Ausgabe – identisches Ergebnis von Frame zu Frame, was für Spiele entscheidend ist.
• Läuft auf einem einzigen Grafikprozessor (siehe unten).
Was macht das Modell „intelligenter“
- Szenenverständnis: Haut, Haare, Stoff und Lichtbedingungen.
- Verbesserung der Effekte: subsurface scattering, Stoffglanz, Licht-Haar-Wechselwirkungen.
- Entwicklerkontrolle: Einstellung von Intensität, Farbkorrektur und Maskierung.
Die Integration erfolgt über die bereits vorhandene Nvidia Streamline-Struktur, die für DLSS 1‑4 und Reflex verwendet wird.
Unterstützung in der Industrie
Partner – Spiele mit Unterstützung (erste): Bethesda, Capcom, Ubisoft, NetEase, Tencent, Warner Bros. Games
Starfield, Assassin’s Creed Shadows, Hogwarts Legacy, Resident Evil Requiem, Delta Force, Naraka: Bladepoint, The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered
Demonstration und Anforderungen
- Die Präsentation bei GTC nutzte zwei RTX‑5090: eine spielte das Spiel, die andere zeigte nur DLSS 5.
Diese Anforderung ist auf den aktuellen Optimierungsstand (Leistung und VRAM-Verbrauch) zurückzuführen.
- In der Release-Version reicht ein einzelner GPU.
- Der Rechenaufwand steigt mit der Auflösung.
Was noch unbekannt ist
- Unterstützte Grafikarchitekturen wurden bisher nicht angekündigt.
- Die Skalierbarkeit bei höheren Ebenen und in verschiedenen Konfigurationen bleibt Gegenstand weiterer Tests.
Fazit: DLSS 5 ist ein Schritt von Nvidia zum „intelligenten“ Upscale‑Rendering, das nicht nur FPS erhöht, sondern visuelle Details durch neuronale Netze verbessert. Es wird erwartet, dass es bereits im Herbst 2026 in Spielen erscheint und auf einem einzigen Grafikprozessor verfügbar sein wird, obwohl für Demonstrationen zunächst zwei RTX‑5090 erforderlich waren.
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