Nvidia bestätigte, dass die Daten der GeForce Now-Benutzer auf armenischen Servern kompromittiert wurden.
News‑Review: Datenleck bei GeForce Now betraf ausschließlich Nutzer aus Armenien
Nvidia hat offiziell bestätigt, dass im Zuge des jüngsten Lecks Kundendaten des Dienstes GeForce Now offengelegt wurden. Laut dem Unternehmen beschränkt sich der Vorfall lediglich auf Nutzer, die über den regionalen Partner GFN.am in Armenien registriert sind. Der Grund war ein Hack an der Infrastruktur dieses Partners; die eigenen Server von Nvidia blieben unberührt.
> „Unsere Untersuchung hat ergeben, dass die von Nvidia betriebenen Dienste nicht betroffen waren. Das Problem ist auf die Systeme des Drittanbieters GeForce Now Alliance aus Armenien beschränkt. Wir arbeiten eng mit ihm zusammen, um das Ermittlungsverfahren zu unterstützen und das Problem zu beheben. Betroffene Nutzer werden über GFN.am benachrichtigt“, erklärte das Unternehmen.
Zusätzlich hat Nvidia klargestellt, dass die Passwörter der Nutzer nicht gestohlen wurden und Personen, die sich nach dem 9. März registriert haben, weiterhin sicher sind.
Kontext und Reaktion
Der Vorfall wurde bekannt, nachdem ein Beitrag auf einem Hackerforum veröffentlicht wurde. Ein Benutzer mit dem Nick *ShinyHunters* behauptete, GeForce Now gehackt zu haben und Zugang zu persönlichen Daten von Millionen Kunden erhalten zu haben: vollständige Namen, E‑Mail-Adressen, Geburtsdaten usw. Er veröffentlichte einen Teil der Informationen öffentlich und bot an, die gesamte Datenbank für 100 000 USD in Bitcoin oder Monero zu verkaufen.
Nvidia betonte, dass die Nutzer aus Armenien die einzige Gruppe sind, die durch den Hack des Partners betroffen ist, und alle Anstrengungen unternimmt, um seine Kunden zu schützen.
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