NASA erlaubt Astronauten nun, während der Mission Artemis II zur Mondlandung ein iPhone mitzubringen.
Kurz zu Tablets in der Mission Artemis II
Während der Vorbereitung des Fluges wurde bekannt, dass die Astronauten die Erlaubnis erhalten haben, nicht nur Laptops und spezielle Geräte mitzubringen, sondern auch Apple‑Smartphones. Diese Information kam erstmals ans Licht, nachdem die Teilnehmer Probleme mit dem Outlook‑E-Mail-Client hatten.
Warum ein iPhone auftauchte
- Im März 2024 stellte NASA allen Besatzungsmitgliedern während der Vorflug‑Quarantäne einen persönlichen iPhone zur Verfügung.
- Auf der Artemis II wurden bereits Aufnahmen gezeigt, in denen Astronauten silberne Geräte halten – das bestätigt, dass die Nutzung von Smartphones zur Norm geworden ist.
Wie das Telefon verwendet wird
Im Flug zum Mond und bei der Rückkehr fehlt die Verbindung zu Bordsystemen und dem Internet, daher dient der iPhone ausschließlich für:
1. Fotografie – Innenansichten des Kapselinterieurs und Aussichten aus dem Beobachtungsfenster.
2. Videoaufnahmen – als persönliches Material und Content für soziale Netzwerke.
Parallel zum iPhone 17 Pro Max befinden sich an Bord zwei Nikon D5 (2016) und vier GoPro Hero 11 (2022). Damit gilt das Smartphone als die modernste Ausrüstung für Foto‑Aufnahmen in der Kapsel.
Genehmigungsprozess
Die Einführung neuer Geräte in ein bemanntes Raumfahrzeug erfolgt üblicherweise in einem vierstufigen Prozess:
1. Risikobewertung (z. B. möglicher Glasbruch bei Beschädigung).
2. Entwicklung kompensatorischer Maßnahmen.
3. Genehmigung durch eine spezielle Kommission.
4. Inbetriebnahme des Geräts im Flug.
NASA und Apple haben gemeinsam die Befestigungsoptionen für Smartphones besprochen – von Klettverschlüssen bis zur Platzierung eines iPhones in einem abnehmbaren Fach der Raumanzugjacke. Das Ergebnis war, dass die Smartphones für Langzeit‑Raumflüge sowohl über als auch außerhalb der Umlaufbahn genehmigt wurden.
Historischer Kontext
Seit 2011 nehmen Astronauten von privaten Missionen bereits Smartphones mit ins All. Artemis II setzt diese Tradition fort, aber offiziell und mit einem vollständigen Sicherheitskonzept.
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