Microsoft wird Unternehmen ein Abonnement für KI-Agenten als Mitarbeiter anbieten.

Microsoft wird Unternehmen ein Abonnement für KI-Agenten als Mitarbeiter anbieten.

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Microsoft bereitet ein neues Produkt vor – Microsoft 365 E7

*Computerworld berichtet*, dass das Unternehmen plant, ein erweitertes Abonnement Microsoft 365 E7 herauszubringen. Offenbar wird es zum zentralen Bestandteil der Lizenzierungsstrategie für „Agenten“-KI-Mitarbeiter werden, die als menschliche Angestellte fungieren sollen.

Was sind „KI-Agenten“
* KI-Agenten sind nicht nur eine Erweiterung des Copilot-Ökosystems.

* Sie beinhalten die vollständige Integration von künstlicher Intelligenz in alle Geschäftsprozesse:

* kontinuierliches Management der Verkaufsdaten;

* Planung von Arbeitsabläufen;

* Überwachung von IT-Systemen.

* Microsoft beschreibt sie als „vertrauenswürdige Teammitglieder“, die wiederkehrende intellektuelle Aufgaben ausführen, basierend auf internen Richtlinien und Zugriffsbeschränkungen.

Von der Autovervollständigung bis zur operativen Ebene
Bisher diente Copilot als Autovervollständigungswerkzeug in Office-Anwendungen.

Jetzt will das Unternehmen KI auf die operative Unternehmensebene bringen:

* Die Arbeit soll stabil, rechenschaftspflichtig und nach dem Modell eines regulären Mitarbeiters bezahlt werden;

* Im Grunde handelt es sich um ein übliches Abonnementmodell – „für Lizenzen bezahlen“ statt einmaliger Softwarekauf.

Microsoft stellt die Frage: Sind Organisationen bereit, KI-Agenten als vollwertige Teilnehmer an Arbeitsprozessen zu betrachten und nicht nur als fantastische Konzepte? Bald werden ähnliche Agenten auch bei Salesforce, Google und OpenAI verfügbar sein.

Der Ersatz von Menschen ist noch nicht geplant
* Microsoft betont, dass es um die Verbesserung der Unternehmensfähigkeiten geht, nicht um den Ersatz lebender Mitarbeiter.

* In Zukunft könnten Betriebssysteme auf neuronalen Prozessoren (NPU) – KI-Beschleuniger – und Copilot-ähnliche Assistenten setzen.

Was bedeutet das für PC-Benutzer
1. Neue Hardwareanforderungen – beim Kauf eines neuen Windows 11‑Computers könnte ein zusätzliches Gerät erforderlich sein, das mit dem zukünftigen Windows 12 und NPU kompatibel ist.

2. Preissteigerung bei Speicher – Arbeitsspeicher wird teurer, und Chips mit NPU kosten viel.

3. Abonnement statt Einmalzahlung – die meisten Programme werden als Abonnement angeboten.

Folgen für traditionelle Benutzer
Menschen, die ein einmaliges Softwarekaufmodell und klassische PC-Nutzung bevorzugen, könnten ernsthaft darüber nachdenken, auf alternative Betriebssysteme umzusteigen:

* Linux (Open Source)

* Apple macOS (falls sie bereit sind, in ein anderes Ökosystem zu wechseln)

Denn Microsoft könnte bald nicht mehr dieselbe Flexibilität in seinem Ökosystem bieten.

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