Micron stellte 3‑GB‑GDDR7‑Speichereinsätze mit einer Geschwindigkeit von bis zu 36 Gbps vor

Micron stellte 3‑GB‑GDDR7‑Speichereinsätze mit einer Geschwindigkeit von bis zu 36 Gbps vor

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Micron startet GDDR7-Chips mit einer Dichte von 24 Gb (3 GB)

Das Unternehmen kündigte die Einführung der nächsten Generation grafischer Speicher – GDDR7-Chips, die eine Kapazität von 24 Gb erreichen (d.h. 3 GB). Laut Micron können solche Mikroprozessoren Daten mit bis zu 36 Gb/s pro Kontakt übertragen.

> *Zum Zeitpunkt der Ankündigung werden diese Chips noch nicht in kommerziellen Produkten eingesetzt.*

Technische Spezifikationen
* Übertragungsgeschwindigkeit: 36 Gb/s pro Kontakt

* Schnittstelle: 512‑Bit

* Maximale Bandbreite: bei fehlenden weiteren Einschränkungen – 2 TB/s

> *Wenn man eine 512‑Bit-Bus nutzt, ergibt sich 36 Gb/s × 512 Bit = 18 Gbps ≈ 2 TB/s.*

Micron betont, dass GDDR7 „nicht nur die Leistung steigert, sondern zur fundamentalen Technologie für visuelle und KI-Computing des nächsten Jahrzehnts wird“. Durch hohe Geschwindigkeit, Dichte und verbesserte Energieeffizienz ermöglichen die Chips Grafikprozessoren und PCs mit KI-Unterstützung intensivere und intelligentere Rechenfähigkeiten.

Vergleich mit Wettbewerbern
* Samsung hat bereits 3‑GB-GDDR7-Chips getestet, die dieselbe Geschwindigkeit von 36 Gb/s erreichten.

* Micron hebt sich in diesem Bereich nicht durch besondere Merkmale hervor, hat jedoch beschlossen, das Produkt ausführlich im Blog statt in einer traditionellen Pressemitteilung zu präsentieren.

Was bereits auf dem Markt verfügbar ist
* Nvidia RTX Pro 6000 Blackwell – die speicherreichste Desktop-GDDR7-Karte.

* 96 GB Speicher, verteilt auf 24 Chips à 4 GB pro Chip.

* Busgeschwindigkeit: 28 Gb/s → Gesamtlaufleistung ~1,8 TB/s.

* Bei einer theoretischen Geschwindigkeit von 36 Gb/s könnte man bis zu 2,3 TB/s erreichen, die Kapazität bleibt jedoch gleich.

Somit führt Micron GDDR7-Chips mit hoher Dichte und Geschwindigkeit in den Verkauf ein, die bisher noch nicht in Produkten eingesetzt werden, aber versprechen, ein Schlüsselbestandteil zukünftiger Grafik- und KI-Lösungen zu sein.

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