Lisa Su erklärte, dass Server und künstliche Intelligenz AMD einen Umsatzanstieg von mehreren Milliarden Dollar bringen werden.
Kurze Zusammenfassung
Auf der vierteljährlichen Versammlung teilte die CEO von AMD, Lisa Su, detaillierte Prognosen des Unternehmens für den Server- und KI-Markt mit und skizzierte die Strategie zur Bewältigung des EPYC-Prozessorengpasses. In diesem Jahr plant das Unternehmen einen Umsatzwachstum im Serversegment von über 60 %. Dabei schließt sie bewusst potenzielle Verkäufe der Instinct MI308-Acceleratoren in China aus, aufgrund einer unsicheren Marktsituation.
1. Servergeschäft – Wachstum +60 %
- Geplantes Wachstum: AMD erwartet, den Umsatz aus Serverlösungen in diesem Jahr um mehr als 60 % zu steigern.
- Schlüsselfaktor: Der Erfolg der Instinct MI308-Acceleratoren in China (309 Mio $) zeigte Potenzial, aber das Unternehmen hat diesen Betrag aufgrund der Marktdynamik nicht in die aktuelle Prognose aufgenommen.
2. KI-Segment – Dutzende Milliarden Dollar
- Globaler Plan: Im nächsten Jahr erwartet AMD einen Umsatz aus künstlicher Intelligenz im Bereich mehrerer zehn Milliarden Dollar.
- Partnerschaft mit OpenAI: Das Unternehmen beabsichtigt, die Lieferungen von Komponenten für OpenAI ab der zweiten Hälfte des laufenden Jahres zu verstärken. Instinct MI455-Acceleratoren werden vorrangig in fertigen Serversystemen geliefert.
- Kundenbasis: 8 von 10 größten KI-Unternehmen weltweit nutzen AMD‑Instinct-Acceleratoren; die Nachfrage nach Helios-Produkten und -Lösungen bleibt hoch.
3. Strategie zur Bekämpfung des EPYC-Mangels
- Produktionssteigerung: Um den Mangel an Prozessoren zu verringern, plant das Unternehmen, die Produktion durch Fertigungspartner auszubauen.
- Ergebnisse des letzten Quartals: EPYC-Prozessoren erzielten einen Rekordumsatz und erhöhten AMDs Marktanteil im Cloud‑ und Unternehmenssegment.
4. Rechenzentren – nachhaltiges Wachstum
- Ziele für die nächsten Jahre: In den kommenden 3–5 Jahren plant das Unternehmen, den Umsatz aus Rechenzentren jährlich um ca. 60 % zu steigern. Bereits in diesem Jahr sind diese Wachstumsraten sichtbar.
- Probleme und Lösungen: Das Management sieht keine Hindernisse für die Erreichung der im November letzten Jahres festgelegten Ziele – ein Gesamtumsatzwachstum von über 35 % in fünf Jahren.
5. Quartalszahlen
- Umsatzrückgang: Im aktuellen Quartal wird ein Rückgang des Gesamtertrags um ca. 5 % erwartet. Dies ist auf saisonale Schwankungen zurückzuführen, die das Wachstum im Rechenzentrumssegment überwiegen.
- Einfluss des CPU-Marktes: Der Umsatz aus Prozessoren könnte aufgrund sinkender Nachfrage um bis zu 9 % fallen.
Ergebnis
Lisa Su betonte das Vertrauen von AMD in die Erreichung der ambitionierten Pläne für den Server- und KI-Markt und hob die wichtigsten Schritte zur Lösung des EPYC-Mangels hervor. Kernbotschaft: Das Unternehmen sieht große Perspektiven bei Instinct‑Acceleratoren, der Partnerschaft mit OpenAI und der Ausweitung der Prozessorproduktion durch externe Zulieferer.
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