KI wird keine Berater ersetzen, und ihre Nachfrage steigt aufgrund der weitreichenden Anwendung von künstlicher Intelligenzstechnologie

KI wird keine Berater ersetzen, und ihre Nachfrage steigt aufgrund der weitreichenden Anwendung von künstlicher Intelligenzstechnologie

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Kurz zum Geschehen

Beratung galt traditionell als „potenzielle“ Domäne für den Ersatz durch künstliche Intelligenz (KI). In Wirklichkeit betonen Experten jedoch das Gegenteil: In den kommenden Monaten wird die Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen zur KI-Einführung in Unternehmen sogar steigen.

Warum Unternehmen noch vorsichtig bleiben

- Das Wall Street Journal berichtet, dass Unternehmen die großflächige Anwendung generativer KI fürchten. Für eine erfolgreiche Integration ist die Unterstützung von Fachleuten erforderlich.

- Im Jahr 2023 hat McKinsey 2000 Unternehmen befragt: etwa zwei Drittel gaben an, derzeit keine breite Einführung von KI zu planen.

- Ähnlich hat PwC 4500 Führungskräfte befragt; mehr als die Hälfte gab zu, dass sie aktuell keinen greifbaren Nutzen aus KI sehen.

Wer und wie den Übergang zur KI unterstützt

- OpenAI und Anthropic gewinnen führende Beratungsfirmen (McKinsey, BCG, Accenture, Capgemini) an sich, um ihre Lösungen im Unternehmensumfeld voranzutreiben. Berater arbeiten gemeinsam mit OpenAI-Ingenieuren an der Implementierung von KI‑Tools.

- Anthropic hat bereits eine Partnerschaft mit Deloitte geschlossen und arbeitet mit anderen Beratungsunternehmen zusammen.

Beispielplattform Frontier

OpenAI stellte „Frontier“ vor – ein Tool zur Erstellung von AI-Agenten, die die Arbeit der Mitarbeiter beschleunigen. Ein Team von etwa 70 Ingenieuren arbeitet eng mit Beratern zusammen. Eine große europäische Bank nutzt Frontier in acht Projekten: Spracherkennung, Bewertung von Kreditrisiken und mehr. Die Berater helfen dabei, den Implementierungsprozess zu beschleunigen und schneller Ergebnisse dem Kunden zu zeigen.

Wachstum der Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen

- Bei Accenture stieg der Auftragswert für KI‑Projekte im letzten Quartal von 1,8 Mrd.$ auf 2,2 Mrd.$.

- Kunden sind bereit, nicht für die „Anzahl“ an Fachleuten zu zahlen, sondern für den realen Effekt einer KI-Einführung.

Problem des Corporate Governance

Viele Eigentümer und Führungskräfte wollen klare Verantwortlichkeiten im Falle eines KI‑Initiativversagens haben. Die vollständige Automatisierung von Beratungsfunktionen beraubt sie der Möglichkeit, einen „Verantwortlichen“ zu benennen. Daher glauben Marktteilnehmer, dass der Markt für traditionelle Beratungsdienstleistungen wahrscheinlich nicht vollständig verschwinden wird, aber seine Rolle und Struktur sich vermutlich ändern werden.

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