KI-Agent hat einen vollständigen RISC‑V-Prozessor in 12 Stunden erstellt, indem er nur eine 219-Wörter-Anfrage verwendet hat

KI-Agent hat einen vollständigen RISC‑V-Prozessor in 12 Stunden erstellt, indem er nur eine 219-Wörter-Anfrage verwendet hat

12 hardware

Kurzzusammenfassung der Nachricht

* Das Startup Verkor.io setzte seine eigene KI‑System *Design Conductor* ein, um in 12 Stunden ein vollständig funktionsfähiges Kernprozessor-Design auf Basis von RISC‑V zu generieren.

* Der resultierende Chip, genannt VerCore, ist ein fünfstufiges Pipeline‑Kern ohne Cache und Parallelverarbeitung. Bei einer Frequenz von 1,48 GHz im ASAP7-Prozess erreichte er 3261 Punkte in CoreMark – fast so viel wie der mobile Intel Celeron SU2300 aus dem Jahr 2011.

* In dem Artikel wird die Pipeline-Architektur (Fetch → Decode → Execute → Memory Access → Writeback) detailliert beschrieben, ebenso Optimierungen wie ein schneller Booth‑Wallace-Multiplikator und eine One‑Cycle‑Branch‑Penalty‑Strategie.

* Der Kern wurde nicht auf einem realen Chip gefertigt; seine Funktionsfähigkeit wurde im Spike-Simulator geprüft. VerCore kann uCLinux in dieser Umgebung ausführen.

* Die Autoren betonen, dass die traditionelle Entwicklung von Hochleistungschips mehr als 400 Mio. USD kostet und zwischen 18 und 36 Monate sowie Hunderte Ingenieure erfordert. Ihr eigenständiger Prozess von der Spezifikation bis zum GDSII wurde hingegen in 12 Stunden abgeschlossen.

* Einschränkungen grundlegender Sprachmodelle wurden im Werk festgestellt: Manchmal „unterbewertet“ die Komplexität des Modells und versucht übermäßige Änderungen vorzunehmen, und bei Überlegungen zu Verilog interpretiert es fälschlicherweise als sequenzielle Sprache. Das erschwert das Debugging der Projektzeitpläne.

* Für den Übergang zur Serienfertigung werden 5–10 Personen benötigt, und die wachsende Komplexität von Projekten führt zu einer nichtlinearen Steigerung des Rechenaufwands, was die kommerzielle Skalierung erschwert.

* Verkor plant, den Quellcode und die Build‑Skripte bis Ende April zu veröffentlichen und die Implementierung auf FPGA bei der DAC-Konferenz vorzuführen.

Damit hat das Startup gezeigt, wie ein autonomer KI‑Agent die Prozessorentwicklung erheblich beschleunigen kann, jedoch bleiben Fragen zur Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit in der realen Produktion.

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