Japan hat zusätzliche 4 Mrd. US-Dollar in das Rapidus-Projekt investiert, um einen 2‑nm-Technologieprozess für KI-Chips zu entwickeln.
Japan investiert in die Entwicklung von Mikrochips: neue Subventionen für Rapidus
Das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) hat die Bereitstellung zusätzlicher Mittel in Höhe von 631,5 Mrd. Yen (≈ 3,96 Mio. USD) angekündigt. Diese Gelder sollen die Forschung und Entwicklung des Start-up-Unternehmens Rapidus, eines Mikrochipsherstellers, beschleunigen.
Wie sich der Finanzierungs-Landschaft verändert
- Der Gesamtbetrag staatlicher Investitionen in Rapidus für das laufende Haushaltsjahr (bis März 2027) beträgt nun 2,35 Tsd. Mrd. Yen (≈ 15 Mio. USD).
- Im Februar hat das Start-up private Investitionen von etwa 160 Mrd. Yen (≈ 1 Mio. USD) angezogen und staatliche Mittel in Höhe von 250 Mrd. Yen (≈ 1,57 Mio. USD).
Ziele der Regierung
Die Finanzierung ist Teil des Programms zur Steigerung der heimischen Produktion fortschrittlicher Halbleiter und zur Stärkung der Lieferketten für Mikrochips. Premierminister Sanoe Takashi betonte die Bedeutung von Investitionen in Bereiche, die für die nationale Sicherheit kritisch sind.
Unterstützung durch NEDO
Das Ministerium teilte ebenfalls mit, dass NEDO (Organisation für die Entwicklung neuer Energie- und Industrietechnologien) Projekte von Fujitsu und IBM Japan unterstützen wird. Diese Unternehmen entwickeln Halbleiter, die Rapidus zur Herstellung energieeffizienter KI-Chips nutzen wird.
Pläne von Rapidus
Das Unternehmen beabsichtigt, die Serienproduktion von 2‑nm-Mikrochips in einer neuen Fabrik auf Hokkaido im zweiten Halbjahr 2027 zu starten.
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