Intel hat überraschend den 14‑Kern-Mobilprozessor Core i7‑13645HX aus der Raptor Lake-Serie vorgestellt
Intel hat ein neues Chip in die mobile Prozessorlinie Raptor Lake (Core 13. Generation) eingeführt.
Das Unternehmen erweiterte das Sortiment der Core i7‑HX mit dem Modell Core i7‑13645HX. Der Chip basiert auf dem Intel 7-Prozess (10 nm) und verfügt über 14 Kerne – 6 leistungsstarke (P) und 8 energieeffiziente (E), genau wie der bereits vorhandene Core i7‑13650HX. Dadurch unterstützen beide Prozessoren die gleiche Anzahl an Threads (20), besitzen 24 MB Smart Cache und können bis zu 4,9 GHz im Turbo Boost-Modus erreichen.
Leistungsaufnahme – Nenn-TDP: 55 W
- Spitzen-TDP: 157 W
Diese Werte entsprechen dem Core i7‑13650HX. Die Unterschiede zeigen sich in anderen Merkmalen:
| Merkmal | Core i7‑13645HX | Core i7‑13650HX |
|---|---|---|
| Speicherunterstützung | DDR5‑5600 | DDR5‑4800 |
| Speicherbandbreite | 89,6 GB/s | 76,8 GB/s |
| Integrierte Grafik | Intel UHD Graphics P730 (32 Ausführungseinheiten) | Intel UHD Graphics (16 Einheiten) |
| E-Kern-Frequenz | bis 3,5 GHz | bis 3,6 GHz |
Somit gewinnt der neue Chip in Bezug auf die Speicher‑ und Grafikkapazität, hat jedoch eine leicht niedrigere Frequenz der energieeffizienten Kerne.
Für wen ist er geeignet?
- Gamer und Videoeditoren profitieren von der schnelleren DDR5‑5600 und der leistungsstarken P730-Grafik.
- Wenn höhere E-Kern-Frequenzen oder ein besseres Gleichgewicht zwischen Stromverbrauch und Leistung wichtiger sind, könnte das ältere Modell (i7‑13650HX) vorzuziehen sein.
Vergleich mit Core i7‑13700HX:
Der Core i7‑13700HX verfügt über 8 P-Kerne, eine höhere Boost-Frequenz von 5,0 GHz, 30 MB Cache und einen etwas höheren TDP. In diesem Zusammenhang nimmt der i7‑13645HX eine Zwischenposition ein: er ist in der Gesamtleistung hinter dem „höheren“ HX-Modell zurück, kompensiert dies jedoch durch die verbesserte Speicherunterstützung.
Zusätzlicher Hinweis
Ende 2024 hat Intel die Raptor Lake-Serie in Core 200 umbenannt und neue Modelle Core 200H/U herausgebracht. Trotzdem produziert das Unternehmen im Jahr 2026 weiterhin Laptop‑Prozessoren der Raptor Lake unter dem alten Namen, was die Wahrnehmung der Produktlinie für Verbraucher erschwert.
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