Intel hat eingeräumt, dass ihre neuen Desktop‑Core Ultra Plus kaum schneller als Ryzen im Gaming sind
Intel vergleicht die Gaming-Fähigkeiten der neuen Arrow Lake Refresh-Prozessoren
Das Unternehmen Intel führte interne Tests durch, in denen die neuen Core Ultra 5 250K Plus- und Core Ultra 7 270K Plus-Modelle aus der Arrow Lake Refresh-Serie mit Wettbewerbern verglichen wurden. Die Ergebnisse zeigen Folgendes:
| Prozessor | Kerne/Threads | Maximale Frequenz | Preis | Gaming‑Performance |
|---|---|---|---|---|
| Core Ultra 5 250K Plus | 18 (6 P + 12 E) | bis zu 5,3 GHz (Auto‑Drake) | $199 | ungefähr gleich wie der AMD Ryzen 5 9600X |
| Core Ultra 7 270K Plus | 24 (8 P + 16 E) | bis zu 5,5 GHz | $299 | etwas schneller als der Ryzen 7 9700X (≈4 %) |
Was bedeutet das für Gamer?
- Der Core Ultra 5 250K Plus verfügt über mehr als doppelt so viele physische Kerne, erreicht aber dank der P‑ und E‑Core-Architektur dieselbe Gaming‑Performance wie der 6‑kernige Ryzen 5 9600X. In 37 durchgeführten Spieletests zeigten beide Chips identische Ergebnisse.
- Der Core Ultra 7 270K Plus fügt vier zusätzliche E‑Kerne im Vergleich zum Modell 265K hinzu, wirkt sich jedoch kaum auf den FPS aus: Im Vergleich zum Ryzen 7 9700X ist er nur um 4 % schneller. Beide Prozessoren kosten $299.
Wie positioniert Intel die neuen Chips?
Ein Folienpräsentation enthält einen Leistungsvergleich in der Blender-Anwendung – hier behauptet Intel, dass seine Prozessoren etwa 85 % besser sind. Das unterstreicht, dass das Unternehmen weiterhin den Fokus auf gemischte Aufgaben und Content‑Erstellung legt und nicht nur auf Spiele.
Vergleich mit früheren Modellen
- Der Core Ultra 7 270K Plus gewinnt durchschnittlich um ca. 15 % bei Gaming gegenüber dem Core Ultra 7 265K.
- Der Core Ultra 5 250K Plus zeigt einen Leistungszuwachs von etwa 13 % im Vergleich zum Core Ultra 5 245K.
Somit bieten die neuen Arrow Lake Refresh-Prozessoren eine moderate Verbesserung des Gaming‑Erlebnisses bei gleichzeitig wettbewerbsfähigem Preis, während ihre stärkste Seite weiterhin in Multimedia‑ und Content‑Creation-Aufgaben liegt.
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