Intel erhöht die Preise für Core- und Core‑Ultra-Prozessoren für Privatanwender in den kommenden Tagen um etwa 10 %.
Intel plant, die Preise für Konsumentenprozessoren um 10 % zu erhöhen
*Die südkoreanische Ausgabe ET News berichtet von der Entscheidung des großen Mikroprozessorsherstellers, seine Preisstrategie in naher Zukunft anzupassen.*
Was Intel angekündigt hat
Am 19. März informierte das Unternehmen seine wichtigsten Kunden über die bevorstehende Erhöhung der Kosten für zentrale Prozessoren für Desktop-PCs.
* Die Erhöhung beträgt 10 % und tritt bis zum Ende des laufenden Monats in Kraft.
* Der Aufschlag betrifft die meisten Hauptmodelle aus der breiten Intel-CPU-Linie.
Warum gerade jetzt
* Die Nachfrage nach AI-Prozessoren steigt: Da Rechenzentren für künstliche Intelligenz immer leistungsfähigere Chips benötigen, ist das Angebot an Konsumentenchips begrenzt.
* Notwendigkeit, die Marge zu erhalten: Angesichts des Mangels an Komponenten muss Intel die Preise anpassen, um die Rentabilität aufrechtzuerhalten.
Rolle des Prozessors im PC-Ökosystem
* Der zentrale Prozessor ist ein Schlüsselkomponente jedes Computers.
* Auf dem Desktop-CPU-Markt hält Intel etwa 70 % Marktanteil. AMD und Qualcomm erweitern ebenfalls ihre Lieferungen, aber ihre Marktposition bleibt deutlich niedriger.
Da die meisten Hersteller Intel-Chips verwenden, kann der Preisanstieg schnell zu höheren Produktionskosten und geringerer Marge führen.
Weiterer Anstieg der Speicherpreise
* Die Nachfrage nach Speicher ist ebenfalls stark gestiegen aufgrund von Investitionen in AI-Infrastruktur.
* Laut Counterpoint Research stiegen die Preise für Arbeitsspeicher im ersten Quartal um fast 1,8‑fach im Vergleich zum Vorquartal.
Reaktion der PC-Hersteller
* Hauptsorge – steigende Kosten für Komponenten, die den operativen Gewinn reduzieren könnten.
* In Reaktion diversifizieren viele große OEMs ihre Lieferketten und verstärken die Produktion von Hochleistungsmodellen für AI-Anwendungen.
* Die Strategie besteht darin, Premium-Geräte zu höheren Stückpreisen zu verkaufen, um die gestiegenen Kosten auszugleichen.
Prognosen und Folgen
TrendForce prognostiziert, dass wenn Speicher- und Prozessorpreise gleichzeitig steigen, der Anteil dieser beiden Komponenten am Preis von Notebook-Zubehör bis zu 58 % erreichen könnte.
* Für Standardmodelle könnten die Einzelhandelspreise um mehr als 30 % steigen, wenn man nur den Speicheranstieg berücksichtigt;
* Unter Berücksichtigung der Erhöhung der Prozessorpreise könnte der Gesamtertrag auf etwa 40 % ansteigen.
Somit erzeugt die Kombination aus Chipmangel und Preissteigerungen Druck sowohl für PC-Hersteller als auch für Endverbraucher.
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