In Großbritannien wurden Sony Anschuldigungen wegen Preiserhöhungen bei den PlayStation-Diensten vorgeworfen; die Klage beläuft sich auf 2,7 Milliarden Dollar.
Kurzfassung der Nachricht
In Großbritannien wurde eine Sammelklage gegen Sony im Namen von etwa 12,2 Millionen PlayStation‑Nutzern eingereicht. Die Kläger behaupten, dass das Unternehmen seine marktbeherrschende Stellung im digitalen Vertrieb von Spielen und In‑Game‑Inhalten ausnutzt und die Preise für Käufe über den PlayStation Store künstlich erhöht. Auf dieser Grundlage fordern sie eine Entschädigung in Höhe von 2 Millionen Pfund (≈ 2,7 Millionen US-Dollar).
Schlüsselmerkmale der Klage
Parameter | Information | Gültigkeitszeitraum
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19. August 2016 – 12. Februar 2026 | Alle britischen Einwohner mit PlayStation, die in diesem Zeitraum digitale Spiele oder In‑Game‑Inhalte über den Store gekauft haben |
Teilnahmemechanismus: „Ausschluss der Teilnahme“ – jeder Nutzer, der unter die Kriterien fällt, gilt automatisch als Kläger.
Erwartete Entschädigung bei Erfolg: ≈ 162 Punkte (≈ 217 Dollar) pro Teilnehmer.
Argumente der Parteien
Partei | Hauptargumente
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Kläger | Sony hat eine „fast Monopolstellung“ im PlayStation Store, was es ihm ermöglicht, überhöhte Preise festzusetzen und 30 % Provision zu behalten.
Sony | Die Erlaubnis zum Herunterladen von Drittanbieter‑Geschäften könnte ein Sicherheits- und Datenschutzrisiko darstellen. Die Provision für digitale Verkäufe kompensiert den geringen Gewinn aus Konsolenvendien.
Verwandte Ereignisse
* Die Klage wird als „kreative Weiterentwicklung“ einer früheren Sammelklage gegen Apple betrachtet, die im selben Jahr im Oktober verhandelt wurde.
* Der UK Competition Appeal Tribunal hat die Missbrauchsbehauptung von Apples marktbeherrschender Stellung anerkannt und ein Bußgeld von 1,5 Millionen Pfund (≈ 2 Millionen US-Dollar) verhängt.
* Im Dezember verklagte Apple diese Entscheidung.
Ergebnis: Sony steht vor einer großen Klage wegen angeblich überhöhter Preise für digitale Güter auf PlayStation. Wenn das Gericht die Klägerseite unterstützt, könnte das Unternehmen verpflichtet werden, etwa 2 Millionen Pfund Entschädigung zu zahlen und seine Preisstrategie anzupassen.
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