In China wird eine zweite Vertragsfertigungshalle für die Herstellung von 7‑nm-Mikroprozessoren eröffnet

In China wird eine zweite Vertragsfertigungshalle für die Herstellung von 7‑nm-Mikroprozessoren eröffnet

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Kurzfassung

- SMIC ist der anerkannte Marktführer in der chinesischen Halbleiterbranche und hat dank eigener Bemühungen die Produktion von 7‑nm-Chips ohne westliche Ausrüstung gestartet.

- Jetzt plant die Hua Hong Group (über ihre Tochtergesellschaft Huali Microelectronics), diesem Beispiel zu folgen und eine Auftragsfertigung für 7‑Nanometer-Mikroprozessoren in Shanghai aufzubauen.

- Die Unterstützung durch Huawei Technologies und den Lithografiehersteller SiCarrier wird Hua Hong dabei helfen, die erforderliche Technologie zu erlernen, während das Unternehmen Biren sie bereits für Prototypen von KI-Beschleunigern nutzt.

Detaillierte Analyse
1. Situation mit SMIC
SMIC gilt als führender chinesischer Chipproduzent sowohl in Bezug auf Produktionsvolumen als auch auf eingesetzte Technologien. Vor ein paar Jahren begann das Unternehmen, 7‑nm-Mikroprozessoren zu produzieren und dabei die Beschränkungen für den Zugang zu westlicher Ausrüstung zu umgehen.

2. Neue Pläne von Hua Hong
Laut Reuters beabsichtigt die Tochtergesellschaft Huali Microelectronics, in Shanghai eine Auftragsfertigung zu eröffnen, um 7‑nm-Chips für chinesische Entwickler herzustellen. Hua Hong ist bereits der zweitgrößte Auftragsproduzent im Land – es ist also logisch, dass sie SMIC folgen.

3. Unbekannte Details
- Die genaue Ausrüstung, die Hua Hong einsetzt, wurde nicht offengelegt.
- Das zukünftige Produktionsvolumen und der Ausschussanteil sind noch unbekannt.
- Wahrscheinlich wird Huawei Technologies helfen, da das Unternehmen seit 2019 unter US-Sanktionen steht und alternative Komponentenquellen suchen muss.

4. Beitrag von SiCarrier
Der chinesische Lithografieausrüstungshersteller SiCarrier, unterstützt von Huawei, arbeitet bereits seit letztem Jahr an der Einführung der 7‑nm-Technologie bei Huali. Bis Ende dieses Jahres plant das Unternehmen, mehrere tausend Siliziumwafer pro Monat zu produzieren und die Kapazität weiter auszubauen.

5. Praktische Anwendung
Der KI-Beschleuniger-Entwickler Biren nutzt die 7‑nm-Technologie von Huali für Prototypen neuer Chips. Im Jahr 2023 verlor Biren den Zugang zum taiwanesischen TSMC-Fertigungsprozess aufgrund von Sanktionen, was die Notwendigkeit einer lokalen Produktion verstärkte.

6. Infrastruktur von Hua Hong
Hua Hong verfügt über sieben Mikrochipfabriken; die modernste ist Fab 6, wo die 7‑nm-Chipproduktion realisiert werden soll. Derzeit gibt das Unternehmen offiziell nur Technologien im Bereich von 22 bis 55 nm bekannt.

Ergebnis:

SMIC hat bereits bewiesen, dass chinesische Fabriken in der Lage sind, 7‑nm-Technologien ohne westliche Ressourcen zu entwickeln. Die Hua Hong Group, vertreten durch Huali Microelectronics, plant, diesen Erfolg nachzuahmen, unterstützt von Huawei und SiCarrier, und eröffnet ein neues Auftragsfertigungszentrum in Shanghai für die Produktion von Chips dieser Ebene. Konkrete Details zur Ausrüstung und zum Produktionsumfang sind noch unbekannt, aber die Entwicklungsperspektiven wirken vielversprechend.

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