Hersteller von Speicher­modulen und Motherboards erhöhen die Produktion von DDR4‑bezogenen Produkten.

Hersteller von Speicher­modulen und Motherboards erhöhen die Produktion von DDR4‑bezogenen Produkten.

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Kurzfassung

Aufgrund des DDR‑5-Mangels im Serversegment wenden sich Hersteller und der Konsumentenmarkt erneut zu DDR‑4. Plattformen und Module, die bereits als „aus dem Betrieb genommen“ erklärt wurden, kehren in die Produktion zurück, und Fabriken sind gezwungen, neue Linien aufzubauen.

1. Warum DDR‑4 wieder im Trend liegt
- Die Nachfrage nach DDR‑5 steigt in Servern, aber die Speicherbestände sind begrenzt.
- Konsumenten-OEM-Hersteller suchen „Rettung“ in der erschwinglicheren DDR‑4.
- Auf Computex 2026 meldete Tom’s Hardware, dass mehrere Modul- und Motherboardhersteller die Produktion von DDR‑4 erhöht haben.

2. Was die Hersteller tun
Kategorie Aktion
Motherboards erhöhen die Ausbringung von Modellen mit DDR‑4-Unterstützung und planen, dies bis 2027 fortzusetzen. In einigen Fällen eröffnen sie neue Linien, da ein „Renaissance“ von DDR‑4 ursprünglich nicht vorgesehen war.
Serverplattformen Die Nachfrage nach LGA 1700 und anderen Sockeln stieg im letzten Quartal um zweistellige Prozentsätze. Ein Lieferant skaliert bereits die Produktion mit diesem Socket.
Prozessoren Intel unterstützt den Trend, während AMD die Produktion von Ryzen 7 5800X3D nach einer erheblichen Anpassung der Fertigungsprozesse wieder aufgenommen hat.

3. Vor- und Nachteile der Erhöhung der DDR‑4-Produktion
Vorteile
- Die Verpackungstechnologie für DDR‑4 ist einfacher als bei DDR‑5, was die Skalierung erleichtert.
Beschränkungen
- Die Verfügbarkeit von Siliziumplatten ist begrenzt: Priorität hat man profitablere Produkte (DDR‑5, HBM).
- Chips für Hochgeschwindigkeits-DDR‑4‑Module werden nicht mehr hergestellt, daher arbeiten neue Module mit moderaten Frequenzen im Vergleich zur „Vergangenheit“.

4. Prognose
Alle Akteure der Halbleiterkette sind sich einig: Der Speicherknappheit wird mindestens bis Ende 2027 bestehen bleiben, selbst angesichts der Bemühungen zur Wiederherstellung der DDR‑4-Produktion.

Fazit:

Der Übergang zu DDR‑4 im Konsumentenbereich ist eine Reaktion auf den Mangel an DDR‑5. Hersteller skalieren die Produktion von Boards und Modulen, eröffnen neue Linien, doch Material- und Technologierestriktionen verlangsamen den Prozess. Der Speicherknappheit wird bis Ende 2027 erwartet.

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