G.Skill wird 2,4 Millionen Dollar für „überflüssige Megahertz“ zahlen – Verbraucher entdeckten einen Betrug mit schnellen DDR4- und DDR5-Modulen

G.Skill wird 2,4 Millionen Dollar für „überflüssige Megahertz“ zahlen – Verbraucher entdeckten einen Betrug mit schnellen DDR4- und DDR5-Modulen

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Kurzversion der Nachricht

Der Speicherhersteller G.Skill hat sich auf eine weltweite Einigung im Rahmen einer Sammelklage geeinigt und wird 2,4 Millionen US-Dollar zahlen. Die Klage wurde wegen Anschuldigungen von Irreführung in der Werbung für DDR4- und DDR5-Geschwindigkeiten (nicht für Laptops) vom Januar 2018 bis Januar 2026 eingereicht. Das Unternehmen weist alle Vorwürfe zurück.

1. Was genau haben die Verbraucher angefochten?
- Anschuldigungen: G.Skill hat „irreführend“ beworben und maximalen Frequenzen seiner DDR4‑Module über 2133 MHz und DDR5 über 4800 MHz angegeben, wobei diese Zahlen als „ready to run“, ohne Übertaktung, dargestellt wurden.

- Theoretischer Fakt: Die Module sind tatsächlich in der Lage, solche Frequenzen zu erreichen, laufen jedoch standardmäßig mit niedrigeren Werten (z. B. DDR5‑8000 im 4800 MHz-Modus). Um die angegebenen Geschwindigkeiten zu erzielen, ist eine BIOS-Anpassung erforderlich.

2. Wie sah die Einigung aus?
Punkt: Was vereinbart wurde – Summe von 2,4 Millionen US-Dollar an alle Beteiligten der Klage.
Wer erhält das Geld? Alle Käufer von DDR4 und DDR5 (nicht für Laptops) mit nomineller Geschwindigkeit über 2133 MHz/4800 MHz, die zwischen dem 31. Januar 2018 und dem 7. Januar 2026 erworben wurden.
Höchstbetrag: Bis zu fünf Käufe pro Haushalt bei Vorlage entsprechender Unterlagen.

3. Zusätzliche Verpflichtungen von G.Skill
- Marketing: Änderung der Verpackung, Webseiten und technischen Spezifikationen der Produkte.

- Inhalt: Auf der Verpackung wird „bis“ für die angegebenen Geschwindigkeiten vermerkt sowie eine Warnung „Übertaktung/Bios‑Einstellung erforderlich. Maximale Geschwindigkeit hängt von den Systemkomponenten ab“.

- Ziel: Transparenter machen, dass maximale Frequenzen manuelle Einstellungen erfordern.

4. Ergebnis
Die Verbraucher erhalten Entschädigung für irreführende Werbung, und G.Skill verpflichtet sich, seine Marketingpolitik und die Kundeninformation über die tatsächlichen Möglichkeiten seiner Speicher‑Module zu korrigieren.

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