GoPro wird die Belegschaft um 23 % reduzieren, um die Rentabilität wiederherzustellen
GoPro plant einen Personalabbau von fast einem Viertel
*Das Unternehmen kündigte an, etwa 145 Mitarbeiter (≈ 23 % der Gesamtzahl von 631) zu entlassen, um wieder ein profitables Geschäftsmodell zu erreichen.*
Was passiert ist
1. Geplante Entlassungen
- GoPro hat die US-Börsenaufsichtsbehörde über den bevorstehenden Personalabbau informiert.
- Der Abbau betrifft 145 Arbeitsplätze, was fast ein Viertel aller Mitarbeitenden des Unternehmens entspricht.
2. Finanzielle Folgen
- Erwartete Auszahlungen für Abfindungen und Krankenversicherung könnten bis zu 15 Mio. USD betragen.
- Das Programm beginnt im zweiten Quartal 2026 und endet zum Ende dieses Quartals.
3. Aktueller Kontext
- Im Jahr 2024 hatte GoPro bereits zwei Entlassungswellen durchgeführt, konnte jedoch die Verluste nicht ausgleichen.
- Die Rentabilität des Unternehmens ist für das Ende des Geschäftsjahres 2025 geplant, der Berichtszeitraum endete jedoch mit einem Verlust.
Warum Kürzungen
- Verschärfter Wettbewerb: zunehmender Marktanteil chinesischer Marken wie DJI und Insta360.
- Einnahmeverlust: Rückgang der Verkäufe von Action‑Kameras in einem gesättigten Markt.
GoPro strebt an, sein Geschäft anzupassen, indem es Kosten senkt und sich auf profitablere Segmente konzentriert.
Was als Nächstes kommt
- Neue Modelle – GoPro plant die Markteinführung von Kameras mit dem GP3-Prozessor, die für den professionellen Einsatz konzipiert sind.
- Diese Geräte werden bei der NAB-Messe bis Ende des laufenden Monats vorgestellt und sollen dem Unternehmen helfen, seine Position im Wettbewerbsumfeld wiederherzustellen.
Damit unternimmt das Unternehmen Schritte zur Umstrukturierung, investiert gleichzeitig in neue Technologien und Produkte, um seine Präsenz auf dem Action‑Kamera‑Markt zu stärken.
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