GoPro hat den Bildverarbeitungs-Chip GP3 vorgestellt, der in zukünftigen Kameramodelle des Marken eingesetzt werden soll.

GoPro hat den Bildverarbeitungs-Chip GP3 vorgestellt, der in zukünftigen Kameramodelle des Marken eingesetzt werden soll.

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GoPro startet einen neuen Chip GP‑3: doppelte Leistung und bessere Akkulaufzeit

Das Unternehmen GoPro kündigte die bevorstehende Veröffentlichung seines neuesten Bildverarbeitungsprozessors – GP‑3, der in einem 5‑Nanometer-Prozess hergestellt wird, an. Er soll in zukünftigen Kameras des Markenportfolios eingesetzt werden und verspricht mehr als eine Verdopplung der Pixelverarbeitungsgeschwindigkeit, eine Verbesserung der KI-Algorithmen und ein besseres Bild bei schlechten Lichtverhältnissen im Vergleich zum aktuellen Chip GP‑2.

Hauptvorteile von GP‑3
ParameterWas geändert wurdeLeistungVerdoppelung der Pixelverarbeitungsrate.KI‑AlgorithmenIntegrierter neuronaler Co-Prozessor (NPU) für schnellere und genauere KI-Arbeit während der Videoaufzeichnung bei schlechten Lichtverhältnissen.EnergieverbrauchVerbesserte Energieeffizienz und geringere Wärmeentwicklung, was eine längere Akkulaufzeit selbst unter extremen Bedingungen ermöglicht.BildqualitätErhöhte Auflösung, Bildrate und Gesamtleistung bei schlechten Lichtverhältnissen.

Marktpositionierung
GP‑3 wird als Schlüsselkomponente der neuen Ära professioneller Bildqualität für kompakte Formfaktoren positioniert: Action-Kameras, 360‑Grad-Kameras und weitere Modelle. Der Anbieter erwartet, dass diese Verbesserungen neue Möglichkeiten in Bereichen mit begrenztem Platz und Energieversorgung eröffnen.

Technologischer Kontext
Seit 2021 nutzt GoPro den Chip GP‑2, der bereits KI-Algorithmen für die automatische Optimierung von Kamerainstellungen (Unterwasseraufnahmen, Schneelandschaften) und Autofokus enthält. Der neue Chip GP‑3 fügt einen spezialisierten NPU hinzu, der es ermöglicht, KI-Aufgaben in Echtzeit selbst bei schlechten Lichtverhältnissen zu verarbeiten.

Erklärung des Managements
„Wir sind überzeugt, dass der neue exklusive Prozessor GP‑3 in allen Schlüsselparametern führend sein wird: Bildqualität, Auflösung, Bildrate, Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen sowie Energieeffizienz und Wärmeentwicklung“, sagte Senior Vice President von GoPro Pablo Lema. Er fügte hinzu, dass die ersten Kameras mit GP‑3 im zweiten Quartal 2026 auf den Markt kommen sollen.

Damit wird GP‑3 die Grundlage für zukünftige GoPro-Modelle bilden und Benutzern unvergleichliche Leistung und Qualität auch unter den schwierigsten Aufnahmebedingungen bieten.

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