Google wird dem Pentagon KI-Agenten zur Verfügung stellen, die auf Gemini basieren.
Google startet KI‑Agenten für das US-Verteidigungsministerium
* Wer und warum?
Google nutzt Agenten auf Basis von Gemini – einer großen Sprachmodell – um mehr als 3 Millionen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums (Militärische und zivile) zu bedienen.
* Erste Schritte
In der ersten Phase arbeiten die Agenten in offenen Netzwerken. Es laufen bereits Verhandlungen über eine erweiterte Zugänglichkeit zu geschützten Infrastrukturen, in denen geheime Dokumente verarbeitet werden.
* Schlüsselpersonen
Der stellvertretende Verteidigungsminister für Forschung und Entwicklung Emil Michael (Emil Michael) kündigte den Start an. Der Google-Vizepräsident Jim Kelly betonte, dass die Behörde ihre eigenen Agenten selbst erstellen könne, indem sie ihnen Aufgaben in natürlicher Sprache geben.
* Funktionen der Agenten
Vier vorab entwickelte Agenten werden eingesetzt für:
- Zusammenfassung von Besprechungsnotizen;
- Erstellung von Budgets;
- Überprüfung von Handlungsvorschlägen auf Übereinstimmung mit der nationalen Sicherheitsstrategie.
* Pentagon‑Portal
Seit Dezember letzten Jahres hat der Google‑Chatbot, der im Portal gehostet wird, 1,2 Millionen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in ungesicherten Netzwerken bedient:
- 40 Millionen eindeutige Anfragen;
- über 4 Millionen hochgeladene Dokumente.
* Schulung der Personal
Seit Dezember wurden nur 26 Tausend Personen geschult, obwohl die Nachfrage vollständig ausgebucht ist – das zeigt die wachsende Einbindung von Mitarbeitern in die Arbeit mit KI.
* Kontext der Zusammenarbeit
Die Partnerschaftserweiterung erfolgt nach einem Konflikt des Verteidigungsministeriums mit dem Unternehmen Anthropic. Letztes hat sich geweigert, Beschränkungen zu entfernen, die die Nutzung ihrer Modelle für Überwachung oder autonome Waffen verbieten. Daraufhin hat das Verteidigungsministerium Anthropic in die Liste der Organisationen aufgenommen, die ein Risiko für Lieferketten darstellen; das Unternehmen plant, diese Entscheidung vor Gericht anzufechten.
* Reaktion der Branche
Etwa 900 Google-Mitarbeiter und 100 OpenAI-Mitarbeiter haben einen offenen Brief unterschrieben, in dem sie zur Einhaltung ähnlicher Beschränkungen aufrufen. Im Februar hat Google ohne große Ankündigungen seine „KI‑Prinzipien“ angepasst, um diese Beschränkungen zu berücksichtigen.
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