„Google Translate“ kann jetzt idiomatische Ausdrücke genau auswählen
Google Übersetzer kann jetzt passende Idiome finden
In jeder Sprache gibt es feste Ausdrücke, zum Beispiel „ni puka, ni pera“ oder „gehen um den heißen Brei herum“. Sie sind für Muttersprachler verständlich, aber für Menschen, die eine andere Sprache sprechen, können sie unverständlich sein. Um dieses Problem zu lösen, hat Google seinen Übersetzungsdienst aktualisiert und ihm beigebracht, passende Idiome und umgangssprachliche Wendungen auszuwählen.
Was ist neu im Übersetzer
- Auswahl des richtigen Tons
Jetzt kann „Google Übersetzer“ den Gesprächston für Menschen in verschiedenen Sprachen auswählen. Bei Bedarf bietet er eine Liste alternativer Formulierungen an.
- Integration mit Gemini
Um Hinweise zu geben, wann und warum ein bestimmter Ausdruck verwendet wird, wurde die KI‑Modell Gemini in den Dienst integriert. Nach dem Klicken auf den Pfeil rechts neben der Übersetzung kann man die Begründung für die Auswahl des Idioms sehen.
- Buttons „Verstehen“ und „Fragen stellen“
Um die Bedeutung von Idiomen besser zu verstehen, kann der Benutzer den Button „Verstehen“ drücken. Die App erzeugt eine ausführliche Übersicht über die Bedeutung des Ausdrucks und hebt wichtige Nuancen hervor. Der Button „Fragen stellen“ ermöglicht es, spezifische Fragen zum Übersetzungsdetail zu stellen.
Wo bereits verfügbar
Derzeit ist das Update für Nutzer in den USA und Indien auf Android- und iOS-Geräten verfügbar. In Kürze soll es auch in die Web‑Version des Dienstes integriert werden. Google hat noch nicht mitgeteilt, ob die unterstützten Länder erweitert werden und wann dies geschehen wird.
Damit macht die neue Funktion die Übersetzung natürlicher und hilft Nutzern, kulturelle Sprachnuancen besser zu verstehen.
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