Google prüft die Möglichkeit, Werbung in Gemini zu schalten
Google überarbeitet seine Werbestrategie für Gemini
Im Januar erklärte der CEO von DeepMind, Demis Hassabis, dass in Gemini noch keine Werbung platziert werden würde. Kürzlich kündigte jedoch der Senior Vice President für Knowledge & Information bei Google, Nick Fox, an, dass die Erfahrung mit Werbung im AI Mode „wahrscheinlich“ bald in Gemini übertragen wird.
Wie Werbung derzeit funktioniert
Google eilt nicht damit, Werbung direkt in Gemini einzuführen. Stattdessen ist sie im AI Mode – einem Suchwerkzeug auf Basis von Gemini – integriert. Werbeanzeigen sind von organischen Ergebnissen getrennt und deutlich gekennzeichnet, sodass der Nutzer sofort den Unterschied erkennt. Nach Angaben des Unternehmens wird Werbung nur dort angezeigt, wo es wirklich sinnvoll ist.
Warum dieser Schritt wichtig ist
Das gesamte Geschäft von Google basiert auf Werbung, daher bestimmen die Wege ihrer Integration in KI-Produkte die Zukunft der Branche. Unternehmen, die als erste lernen, Werbeinhalte organisch in dialogbasierte Umgebungen einzufügen, werden einen erheblichen Wettbewerbsvorteil erlangen.
Google befindet sich in einer besseren Position als seine Konkurrenten: Bis 2025 haben die Einnahmen $400 Mrd übertroffen, was dem Unternehmen ermöglicht zu warten. Gleichzeitig muss OpenAI schnell den Gewinn steigern – dieses Jahr soll er fast verdoppelt und um $30 Mrd erhöht werden. Aus diesem Grund testen die Entwickler von ChatGPT bereits Werbevorführungen für kostenlose Nutzer.
Was Fox’ Aussage bedeutet
Fox betont, dass das Vorhandensein von Werbung in Gemini kein Werteproblem, sondern ein Prioritäten- und Zeitthema sei. Er betrachtet Personalisierung als Schlüsselkomponente der Suche und deutet an, dass sie künftig Teil des allgemeinen Sucherlebnisses werden könnte. Wenn dies geschieht, erhalten Werbetreibende eine neue Ebene kontextueller Zielgruppenansprache.
Datensicherheit
Trotz möglicher Integration von Werbung versichert Fox, dass Benutzerdaten nicht verkauft oder an Werbetreibende weitergegeben würden. Dies unterstreicht Googles Verpflichtung zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer auch im Kontext der Monetarisierung neuer KI-Plattformen.
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