Google kennzeichnet jetzt Android-Anwendungen, die den Akku stark entladen.
Google führt Warnungen zu „energieintensiven“ Apps im Hintergrund ein
Letztes Jahr kündigte das Unternehmen an, dass es gegen Programme vorgehen werde, die den Akku des Smartphones übermäßig entladen. Dieses Versprechen ist nun umgesetzt.
Im Play‑Market erscheinen Textbenachrichtigungen für Apps, die „zu viel Akkuladung verbrauchen, wenn sie im Hintergrund laufen“. Auf den Seiten der jeweiligen Programme erscheint folgende Meldung:
> *„Aufgrund hoher Hintergrundaktivität kann diese App mehr Akku verbrauchen als erwartet.“*
Obwohl die Formulierung etwas vage klingt, weist sie eindeutig auf Apps hin, die den Schwellenwert für die Funktion Excessive Partial Wake Lock überschreiten.
Was ist Excessive Partial Wake Lock?
Diese Funktion lässt den Prozessor weiterarbeiten, auch wenn der Bildschirm ausgeschaltet ist und der Benutzer nicht mit der App interagiert. Dadurch steigt der Energieverbrauch. Google erkennt an, dass dieser Mechanismus manchmal notwendig ist, aber in manchen Fällen Apps zu lange im Hintergrund „hängen“. Der Schwellenwert wurde eingeführt, um diese Aktivität einzuschränken.
Warum gibt Google Warnungen aus?
1. Entwicklerunterstützung – Warnungen motivieren die Programmierer, unnötige Hintergrundaktivitäten zu beseitigen. Fortschritte sind bereits sichtbar: einige Apps haben sich nach dem ersten Signal angepasst.
2. Nutzerschutz – Kurzfristig stoßen Benutzer weniger auf „energieintensive“ Apps, langfristig erhalten sie effizientere Versionen der Programme.
Damit informiert Google nicht nur über Probleme, sondern schafft auch Anreize zur Verbesserung der Energieeffizienz mobiler Anwendungen.
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