Google hat die Familie offener Modelle Gemma 4 vorgestellt, die 140 Sprachen unterstützen und unter der Lizenz Apache 2.0 vertrieben werden.
Google veröffentlicht Gemma 4 – vier offene KI‑Modelle
Google kündigte die Einführung einer neuen Familie von Sprachmodellen namens Gemma 4 an, die auf der Gemini 3-Architektur basieren und Ende letzten Jahres vorgestellt wurden. In der Reihe gibt es jetzt vier Versionen, die sich in der Anzahl der Parameter unterscheiden.
Version Parameter Zweck
Effective‑2B 2 Mrd. Geräte mit begrenzten Ressourcen (Smartphones usw.)
Effective‑4B 4 Mrd. Dasselbe, aber etwas leistungsfähiger
Mixture‑of‑Experts‑26B 26 Mrd. Rechenintensivere Systeme
Dense‑31B 31 Mrd. Das „schwerste“ Modell
Google behauptet, ein „beispielloses Verhältnis von Intelligenz zu Parameter“ erreicht zu haben. Dies wird durch Testergebnisse bestätigt: Modelle mit 31 und 26 Milliarden Parametern belegten die dritte bzw. sechste Position im Arena AI‑Ranking für Textaufgaben und übertrafen Konkurrenten, die zwanzigmal größer sind (Engadget).
Was die Modelle können
* Video- und Bildverarbeitung – alle Versionen können mit Multimedia arbeiten.
* Audio und Sprache – die kleineren Modelle (Effective‑2B/4B) verstehen Audiodaten und erkennen Sprache.
* Offline-Codegenerierung – Gemma 4 kann Programmcode ohne Internetverbindung erzeugen, was für „Web‑Coding“ vor Ort praktisch ist.
* Mehrsprachigkeit – Unterstützung von über 140 Sprachen.
Lizenzierung
Gemma 4 wird unter der Apache 2.0-Lizenz vertrieben, die freie Nutzung, Modifikation und den Verkauf von Software auf Basis dieser Modelle erlaubt. Im Gegensatz zu früheren Versionen, die unter einer eigenen Gemma‑Lizenz veröffentlicht wurden, eröffnet Apache 2.0 breitere Möglichkeiten zur Anpassung.
> „Diese offene Lizenz bietet Entwicklern volle Flexibilität und digitale Souveränität: Sie haben vollständige Kontrolle über Daten, Infrastruktur und Modelle. Sie können Anwendungen frei erstellen und sicher in jeder Umgebung – lokal oder in der Cloud – bereitstellen“, betonten Vertreter von Google.
Wo man es ausprobieren kann
Die Modelle sind auf Plattformen wie Hugging Face, Kaggle und Ollama verfügbar, wo Entwickler sofort mit Experimenten beginnen können.
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