Google hat das Löschen persönlicher Daten und intimer Fotos aus den Suchergebnissen vereinfacht
Google erweitert die Möglichkeiten zur Entfernung persönlicher Informationen aus den Suchergebnissen
Eine neue Funktion ermöglicht es Nutzern, zu steuern, was über sie in Googles Suchergebnissen angezeigt wird. Neben bereits vorhandenen Optionen zum Entfernen von E‑Mail-Adressen und Telefonnummern kann nun Folgendes gelöscht werden:
- Ausweisdaten
- Führerscheininformationen
- Sozialversicherungsnummer
Alle Aktionen erfolgen im Abschnitt „Über Sie“, der unter dem Hauptsuchergebnis erscheint.
Wie die Löschprozedur funktioniert
1. Eingabe der Felder – im Bereich „Über Sie“ gibt der Nutzer an, welche Informationen er genau entfernen möchte. Ohne Ausfüllen kann das System nicht bestätigen, dass es sich um seine eigenen Daten handelt und wird fremde Angaben nicht löschen.
2. Google‑Prüfung – nach Eingabe durchsucht die Suchmaschine die Ergebnisse und identifiziert alle Übereinstimmungen.
3. Benachrichtigung – der Nutzer erhält eine E‑Mail oder eine Nachricht in der Google‑App (je nach Einstellungen), in der angegeben ist, wo genau sich die zu löschenden Daten befinden.
4. Löschung – anhand der erhaltenen Liste löscht der Nutzer selbst die gewünschten Elemente direkt aus den Suchergebnissen.
Wichtiges zum Behalten
- Gelöschte Informationen verschwinden nur aus Googles Ergebnissen; sie bleiben auf den Originalressourcen verfügbar und können über andere Suchmaschinen, lokale Site‑Suche oder Bots gefunden werden.
- Google verwendet moderne Sicherheitsprotokolle und Verschlüsselung, um die Daten zu schützen, die der Nutzer im Löschprozess bereitstellt.
Entfernung expliziter Bilder
Google hat den Prozess zur Entfernung unerwünschter Fotos vereinfacht:
1. Menü neben dem gewünschten Bild öffnen → „Ergebnis entfernen“.
2. Option „Auf dem Bild ist mein erotisches Foto“ auswählen.
3. Es kann ein Antrag auf Löschung mehrerer Aufnahmen gleichzeitig gestellt werden.
4. Der Status aller Anträge lässt sich im selben Abschnitt „Über Sie“ verfolgen.
Zusätzlich steht eine Vorfilterungsfunktion zur Verfügung: Durch Aktivierung des Schutzes blockiert Google automatisch neue explizite Ergebnisse bei ähnlichen Suchanfragen.
Nach dem Senden der Anfrage zeigt das System Links zu Organisationen, die emotionale und rechtliche Unterstützung anbieten können.
Launch‑Pläne
In den kommenden Tagen wird Google diese Tools in den USA ausrollen. Nach erfolgreicher Einführung stehen sie auch in anderen Regionen der Welt zur Verfügung.
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