Experten von Goldman Sachs kamen zu dem Schluss, dass künstliche Intelligenz kaum Einfluss auf die US-Wirtschaft im Jahr 2025 haben wird.
Jahreswachstum des BIP der USA betrug 2,2 %.
Goldman Sachs schätzt, dass der Beitrag von künstlicher Intelligenz (KI) zu diesem Anstieg minimal ist – etwa 0,2 % des Gesamtwachstums.
Die Bewertung von KI als „klein“ könnte den Skeptizismus außerhalb der USA verstärken, wo die Aktivität im KI-Bereich noch auf dem amerikanischen Markt begrenzt ist.
Kernpunkte
Wie wirkt sich das aus?
Wirtschaftlicher Effekt innerhalb der USA: Der Großteil der Kapitalinvestitionen der Cloud-Giganten (Amazon, Google usw.) fließt in den Ausbau von KI-Infrastrukturen, aber 75 % dieser Investitionen werden dem BIP der Produktionsländer – Taiwan, Südkorea, China – zugutekommen.
Asiatische Märkte: Komponenten- und Rechenzentrumshersteller profitieren erheblich vom amerikanischen Nachfrage nach KI-Technologien.
Reaktion der Investoren: Die Marktkapitalisierung von KI-Startups sorgt für Besorgnis; die Erwartungen an ein „helles“ Zukunftsszenario werden nicht erfüllt, und Marktteilnehmer suchen nach realistischen Amortisationszeiten großer Projekte.
Bewertung der Effizienz: Laut Goldman Sachs werden nahezu alle notwendigen Ressourcen für den Ausbau der nationalen KI-Infrastruktur importiert, sodass der reine Einfluss auf einzelne Branchen schwer zu messen ist. Der 0,2 %ige Anstieg des BIP im vergangenen Jahr lässt sich nur dem Einsatz von Chatbots und großen Sprachmodellen zuschreiben.
Methodik: Derzeit gibt es keine etablierten Bewertungsmethoden für den KI-Beitrag, was weitere Analysen erschwert.
Somit gilt trotz eines deutlichen BIP-Wachstums in 2023 der Beitrag der künstlichen Intelligenz als begrenzt, und ein Großteil der Investitionen fließt über asiatische Produktionsketten, wodurch Fragen zur realen wirtschaftlichen Rendite und Transparenz der Bewertung offen bleiben.
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